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Gedichte

Hier könnt ihr eure besten Witze posten. Macht für jede Witz-Kategorie (Blondinen, schwarzer Humor usw.) ein neues Thema auf!

Moderator: Moderatoren

Beitragvon Jim Knopf » 19.06.2005, 09:22

Wer surft so spät durch Nacht und Netze?
Es ist der User in wilder Hetze!
Er hält sein Windows fest im Arm,
und auch dem Modem ist schon warm.

'Mein Windows, was birgst du so bang dein Gesicht?'
Siehst, User, du das Virus nicht?
Den Trojanerkönig mit Macro und Wurm? -
'Mein Windows - es ist nur ein Datensturm.'

'Betriebssystem, komm geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch' bunte WebSites sind an dem Strand,
und auf den Servern gibt's viel Tand.'

Mein User, mein User, und hörest du nicht,
was der Virus mir leise verspricht? -
'Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
es piepst nur das Modem, das wieder mal spinnt.'

'Willst feines Windows, du mit mir gehn?
Mein Macro soll dich kitzeln schön,
meine Routinen werden die Bytes dir recht schütteln,
und löschen und deine Dateien gut rütteln!'

Mein User, mein User, und siehst du nicht dort
Trojaners EXE am düsteren Ort? -
'Mein Windows, mein Windows, ich seh's genau;
es glimmt doch mein alter Schirm nur so grau.'

'Ich liebe dich, mich reizt deine DLL;
und willst du gleich booten dann lösch ich dich schnell.'
Mein User, mein User, die Platte läuft an!
Trojaner hat mir ein Leid angetan!

Dem Surfer graust's, er klickt geschwind,
und in der Leitung das Bit gerinnt;
er kappt die Verbindung mit Müh' und Not,
jedoch zu spät - der Bildschirm bleibt tot.
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Beitragvon Jim Knopf » 19.06.2005, 09:23

Dunkel war's...

...der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft
als ein totgeschossner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
und mit fürchterlichem Krach
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm ne alte Schachtel,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
und sie aß ein Butterbrot,
das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien.
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Die moderne Frau

Beitragvon rübennase » 20.06.2005, 20:03

<strong>Die moderne Frau</strong>

Ich bin eine Frau, die aus Fehlern besteht,
eine Frau, die nichts von der Wirtschaft versteht,
ich kann nicht kochen und nicht flicken,
ich kann nicht nähen und nicht stricken.
Doch eins ist es was ich sehr gut kann,
das schätzt an mir auch jeder Mann,
und darin werde ich vielleicht
von keiner andren Frau erreicht.
Ich kann es von vorne und von hinten ,
ich kann es langsam und geschwind,
ich kann es seitlich und am Rücken;
ich kenne darin jeden Brauch,
am Bauch kann ich es natürlich auch.
Ich fing damit schon zeitig an,
gelernt hat es mir ein netter Mann,
der noch sehr jung war und recht kräftig,
das zeigt sich damit ziemlich heftig
Am Anfang war mir oft recht bange,
denn ich misstraute seiner Stange,
ich hörte alle Engel singen;
der Sprung wollt mir nicht recht gelingen.
Doch mit der Zeit kommt die Routine,
so dass ich heut schon Geld verdiene,
und wie gesagt, ich werd vielleicht
von keiner anderen Frau erreicht.
Ich lieb es morgens, es ist gut,
man ist da so schön ausgeruht;
auch finde ich, dass es sehr schön ist,
wenn die Sonn im Untergehen ist.
Ich mach es im Dunkeln und bei Licht,
auch Sturm und Regen fürcht ich nicht;
und wenn mich mal die Laune packt,
dann leist ich es mir ganz splitternackt.
Sie werden es vielleicht nicht glauben,
ich bin ein Feind der Gummihauben;
nur für Natur hab ich Interesse,
mein Element, das ist die Nässe.
Doch liebe Leute nicht erschreckt,
hier ist kein Doppelsinn versteckt;
ich sprach vom Guten - nicht vom Schlimmen,
denn was ich kann ist

SCHWIMMEN
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist,
dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
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Der Wurm im Watt

Beitragvon rübennase » 14.09.2005, 11:17

<strong>Der Wurm im Watt</strong>

Mitten in der dunkeln Nacht
Ist Wattwurm Alfons aufgewacht.
Das Watt lag still, er fragte sich:
"Herrjehmineh, was weckte mich?"

"War es des Mondes trübes Licht?
Nee, das war es sicher nicht.
War es des Leuchtturmwärters Singen?
Das würd' kaum bis hier draußen dringen.
War es der Deich mit seinen Schafen?
Nein, dabei kann ich prima schlafen.
War es der Nordseekrabben Schrei?
Quatsch, der wär mir einerlei.
War es der Ruf des Kabeljaus?
Nee, ich glaub den schließ ich aus.
V'lleicht ist 'ne Scholle am Verrecken?
Iwo, das würd' mich niemals wecken.
Dann war es obendrein der Butt?
Der macht den Schlaf mir nicht kaputt.
So keift der Aal des Nachts durch Watt?
Ach was, den überhör ich glatt.
Oder der Hummer, der oft stöhnt?
Nein, daran hab ich mich gewöhnt.

Es war nicht Dorsch, auch Flunder nicht,
Und ich bin müde im Gesicht,
Drum wird's wohl Liebeskummer sein!",
Dacht' sich der Wattwurm...und schlief ein.
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist,
dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
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Der heilige Antonius

Beitragvon rübennase » 14.09.2005, 11:19

<strong>Der heilige Antonius</strong>

Es war einmal ein frommer Mann,
der war so fromm, wie nur ein Frommer fromm sein kann.
Er wohnte oben auf des Bergen Höhn
und konnte tief ins Tal hinunterseh?n.

Doch einmal ward´s dem frommen Mann zu warm;
er schwitzt an Händen, Füßen und unter´m Arm.
Er stieg hinab ins Tal zum kühlen Fluss,
weil auch ein Frommer einmal baden muss.

Er suchte sich ein Plätzchen fein.
Von niemand wollte er gesehen sein.
Und dann stieg er hinein in die Kühle Flut;
nur auf dem Kopf behielt er seinen Hut.

Doch plötzlich raschelt´s heftig in dem Busch.
Es ging auf einmal: husch, husch, husch!
Er sah 3 Mädchen kommen her,
die hatten noch viel weniger an als er.

Dem frommen Mann ward ganz bang zumut;
vor Angst griff er sofort nach seinem Hut,
und hielt ihn etwas oberhalb der Knie,
dass niemand sehen konnte, was da war und wie.

Die Mädchen schauten immer nach dem Hute hin.
Dem Manne ward´s ganz bang in seinem Sinn.
Er hielt vor Scham die Hände vor´s Gesicht.
Und siehe da: Der Hut fiel nicht!
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist,
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Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
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Der Busen

Beitragvon rübennase » 14.09.2005, 14:18

<strong>Der Busen</strong>

Beliebt ist bei der Männerwelt,
ein schöner Busen der gefällt,
der uns're Frauen herrlich ziert,
uns immer wieder neu verführt.
Den Reizen, denen wir erliegen,
sobald wir sie zu fassen kriegen,
soll dies' Gedicht gewidmet sein,
ganz gleich, ob diese groß, ob klein.
Wie launisch zeigt sich die Natur,
wenn sie gestaltet die Figur:
Da läßt sie tolle Formen wippen,
dort sieht man nichts wie Haut und Rippen.
Weil´s unterschiedlich groß geformt,
drum ist auch der BH genormt,
von 1-12 ganz kurz und schlicht,
so steigen Größe und Gewicht.

Ganz ungeeignet ist zum Schmusen
die Größe 1, der Mini-Busen:
Kein Wunder, daß so schnell ermüdet,
wer so ein flaches Weib behütet.
Bescheiden ist auch das Vergnügen,
am Busen Größe 2 zu liegen,
doch immerhin ist was zu finden,
man weiß, was vorne und was hinten.
Mit Größe 3 wird´s schon erträglich,
da hat man was, da wird´s beweglich,
wenn ein Bikini dies umhüllt,
ergibt sich schon ein reizend´ Bild.

Mit Größe 4 und schlanken Hüften
kann dich ein Weib sehr schnell vergiften,
du zappelst mit verwirrtem Sinne
wie ein Insekt im Netz der Spinne.
Welch' Weib weiß nicht um ihre Trümpfe,
steht im BH bei ihr die fünfe.
Wie bebt vor Lust die Männerhand,
die so ein Prachtstück hält umspannt.
Ein Mann, der nie in seinem Leben
durfte die Größe 6 bewegen,
der wurd´ vom Schicksal arg betrogen,
um den ging´s Glück im großen Bogen.
Ein schöner Busen Größe 7
gibt Anstoß zu besonderen Trieben,
jagt Männer in die kühnsten Träume
wie Affen in die höchsten Bäume.

Doch unbeschreiblich ist die Pracht,
bei einem Busen Größe 8.
Wer solche Weibesgunst errungen,
dem ist der große Wurf gelungen.
Die Größe 9 taucht nur fürs Bett,
für den, der Kummer hat, ist´s nett.
Hier kann er sein Gesicht vergraben
und stundenlang der Welt entsagen.
Bei Größe 10, da wirds beschwerlich,
auch ist es nicht mehr ungefährlich,
beugt sich `ne Frau mit solchem Busen
über den Mann, bereit zum Schmusen.

Das Spiel mit Häckchen und mit Ösen,
so schön´s bei Größe 6 gewesen,
lustvoll spielend voller Feier,
hier wird´s zum echten Abenteuer.
Ist´s letzte Häckchen endlich auf,
da nimmt das Schicksal seinen Lauf,
und aus dem vollen, prallen Mieder
stürzt es so wie Lawinen nieder.
Umhüllt des Mannes Haupt im Nu,
deckt Nase, Augen, Ohren zu.

So fühlt sich der ganz schnell bedroht
vom plötzlichen Erstickungstod.
Doch keiner ist bislang verdorben
und unter so viel Fleisch gestorben.
Jedem ist es noch geglückt,
daß er das Licht der Welt erblickt.
Mit Größe 11, befreit von allen Hüllen,
läßt sich `ne ganze Bettstadt füllen.
Wie Hefeteig bei Hitzewellen,
so sieht man´s in die Kissen quellen.
Bekümmert sieht der Mann hier ein,
daß seine Hände viel zu klein,
dran zu hindern die breiten Riesen,
nicht über´n Bettrand wegzufließen.

Bei Größe 12 wird´s kolossal,
Super-Ultra-maximal.
Doch hört ihr Campingfreunde her:
Ist das Ding auch superschwer,
spart man im Urlaub doch viel Geld,
denn der BH ersetzt das Zelt.
Die Größe 13 gibt es nicht,
drum endet hier auch das Gedicht,
mit einem Wort an Euch Ihr Frauen,
Ihr wißt, worauf die Männer schauen.
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Dunkel war's

Beitragvon rübennase » 22.09.2005, 16:09

Dunkel war's, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Auto blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blondgelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schachtel,
Zählte kaum erst sechzehn Jahr,
Und sie aß ein Butterbrot,
Das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Nachttopf saß
Und seine Morgenzeitung las.
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Beitragvon kisslab » 22.09.2005, 19:57

@rübi: siehe dazu auch http://www.lach-forum.de/ftopic1257-0-asc-10.html oder direkt hier
Spass muss sein!
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Die Made

Beitragvon rübennase » 23.09.2005, 11:35

<strong>Die Made</strong>

Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl !
Halt, noch eins ! Denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa !"
Also sprach sie und entwich.-
Made junior aber schlich
hinterdrein; und das war schlecht !
Denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine
fade
Made
ohne Gnade.
Schade !

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde...

Heinz Erhardt
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In der Küche

Beitragvon rübennase » 23.09.2005, 15:36

<strong>In der Küche</strong>

Die Küche die sei aufgeräumt
wovon doch jede Hausfrau träumt.
Wohlgeordnet steht es da
das ganze Kücheninventar.
Doch ist die Mutti mal zur Kur
es herrscht das Chaos - und das pur.
Denn wenn der Hausmann da regiert
die Ordnung schnell wird ruiniert.
Und kommt die Mami dann zurück
und freut sich auf ihr bestes Stück,
die teure Küche, die so schön
was muss sie dann zum Schrecken sehn:
Das Geschirr - meist schon in Stücken
im Küchenschrank es füllt die Lücken.
So zwischen Zucker und Kakao
da war noch Platz - es passt genau.
Die Töpfe, Pfannen - voller Dreck,
von kaltem Fett und altem Speck.
Die Essenreste an der Decke
und auf den Fliesen braune Flecke.
So trifft die gute Frau der Schlag,
der Hausarzt kommt am Donnerstag,
und stellt die Diagnose nur:
"Die Dame muss sofort zur Kur !"
So schließt auch hier der Kreis des Lebens
räum niemals auf - es ist vergebens.
Lass ruhig dem Chaos seinen Lauf
es rächt sich sonst - verlass dich drauf !
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Beitragvon Strolch » 10.10.2005, 07:37

Um die Oma zu besuchen,
im Korb eine Flasche Wein und Kuchen, ging Rotkäppchen durch den finsteren Wald.
Natürlich kam der Wolf dann bald.

Er hatt schon länger nichts gegessen
und wollt das arme Ding nun fressen.
Na gut, sprach sie, wenn das so ist
und Du mich doch am Ende frisst,
dann ist es eben einerlei!
Doch hätt ich gern drei Wünsche frei.

Der Wolf, der wollte nicht so sein
und ließ sich auf den Handel ein.
Der erste Wunsch, so sagt sie ihm,
ich wär so gern mit Dir intim!

Der Wolf sprach: Das ist kein Problem!
Das ist mir äußerst angenehm!
Und nahm das Mädchen richtig ran,
denn schließlich war der Wolf ein Mann.

Der zweite Wunsch, sprach sie verstohlen,
kannst Du das nochmals wiederholen?!
Wenn seine Knie auch schon ganz weich,
sprach er jedoch: Das hab
wir gleich!

Doch langsam wurd es ihm zur Qual:
Rotkäppchen wollt ein drittes Mal!
Und als er auf dem Mädchen parkt,
ereilt den Wolf der Herzinfarkt.

Grad zog sie sich ihr Höschen an,
da kam vorbei der Jägersmann.
Er sieht des Wolfes Missgeschick
und sagt mit vorwurfsvollem Blick:

"Rotkäppchen, sag mal, also bitte!!
Das war diese Woche schon der Dritte!"
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrags ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Chefs Ende

Beitragvon rübennase » 01.12.2005, 15:13

Als einmal der Vorgesetzte
sich am Nasenbein verletzte,
rief er durch den Großbetrieb:
"Helft mir doch - ich hab euch lieb!"

Schmerzen von dem hohen Herrn
sahen die Arbeiter gern;
und nur Karlchen wars, der sachte
ihn zur Leichenhalle brachte.

"Aber ja, es ist ein Jammer!"
Karlchen seufzt und griff zum Hammer,
schloß dann leis die Türe zu,
Vorgesetzte brauchen Ruh.

Keiner hat den Chef vermißt,
keiner fragte, wo er ist,
Karlchen meinte: "Sein wir ehrlich,
dieser Chef, der war entbehrlich."
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Bürogebet

Beitragvon rübennase » 01.12.2005, 15:32

Ach, wie bin ich ja so froh,
sitz schon wieder im Büro.
Draußen strahlt der Sonnenschein,
ich schalt den Computer ein.
Mein Arbeitssinn hinweg sich hebt -
Mein Hintern fest am Sessel klebt.

Um mich vorher aufzubaun,
Tu ich erst mal E-Mail schaun.
Gott sei Dank kommt dann die Pause -
Und ich esse meine Pause,
damit ich besser werken kann -
dann fang zu arbeiten, ich an.
Tipp, Tipp, Tipp in einer Tour,
hau ich in die Tastatur.

Mein Kopf wird plötzlich langsam schwer,
und ich glaub, ich kann nicht mehr.
Langsam dann, in stiller Ruh`
Fallen mir die Augen zu -
Während sich mein Kopf verrenkt,
und langsam auf den Schreibtisch senkt.

Gern würd ich noch länger ruhn,
doch gibt es leider was zu tun.
Ach, so schön hab ich geträumt,
und hoff, ich hab nicht viel versäumt.

Der Feierabend kommt im Nu,
Schnell schließ ich meinen Schreibtisch zu.
Das Aufräumen hat mich geschafft,
ich stehe auf, mit letzter Kraft -
noch müde von der dritten Pause -
schlepp ich mich fertig dann nach Hause....
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Beitragvon Obi Knobi » 26.12.2005, 21:37

(ist schon scheiße, wenn so was als Hausaufgabe auf ist...)

Kein Gedicht

Es wollte nicht gelingen
ein Verslein zu erzwingen,
so, dass ich jetzt keins habe,
ach, das ist jammerschade.
Der Lehrer wird mir sagen,
ich sollt mich noch mehr plagen
und mir mehr Mühe geben
in meinem Dichterleben.

Das Thema war nicht leicht,
nichts, was das Herz erweicht,
auch keinen Geistesblitz
hatt’ ich, welch schlechter Witz.
Die Muse machte Pause,
sie saß bei sich zu Hause,
der Fernseher war an,
nun ich nicht dichten kann.

Doch lass ich jetzt die Sorgen,
vielleicht gelingt es morgen...


entstanden am 24. 11. 2005 um 11:21 Uhr im Englisch-Unterricht...
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Erlkönig Parodie die 2.

Beitragvon olddeath » 24.04.2007, 18:57

Erlkönig Parodie die 2.
Wer geht so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Englische Bauer mit seinen Rind;
Er zieht das Rind mit grober Gewalt,
Der Bauer will Heim denn es ist sehr kalt.

Mein Rind, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst, Bauer du den Notschlachter nicht?
Den Schlachter mit Beil und Keule?
Mein Rind, es ist doch nur eine Eule.

Du liebes Rind, komm, geh mit mir!
Gar schöne BSE Steaks mach ich aus dir;
Manch leckere Filets sind an dir dran
Und die hol ich mir irgendwann

Mein Bauer, mein Bauer, und hörest du nicht
was mir der Schlachter grausames verspricht?
Sei ruhig, bleib ruhig, mein Rind;
In dürren Blättern säuselt der Wind.

Willst, feine Kuh, du mit mir gehn?
Meine Assistenten sollen dich säubern schön;
Meine Assistenten fuhren die nächtliche Schlachtung.
Sie zerteilen dich ohne Achtung.

Mein Bauer, mein Bauer, und siehst du nicht dort
des Schlachters Assistenten am düsteren Ort?
Mein Rind, mein Rind, ich seh sie genau,
Es scheinen die Türen des Schlachthofs so grau.

Ich liebe dich, mich reizt dein zartes Fleisch und Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.
Mein Bauer, mein Bauer, jetzt faßt er mich an!
Der Schlachter hat mir ein Leid getan!

Dem Bauer grauset, er läuft geschwind
Er zieht mit den Armen das ächzende Rind,
Das Rind erreicht den Hof mit Mühe und Not;
Es ist in Sicherheit doch der Bauer ist tot.
Spoiler:

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten!


Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein (1879-1955),
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Re: Gedichte

Beitragvon Sasuke Uchiha » 26.11.2011, 10:12

Es knallte gehörig, zwei Autos, 'ne Frau und ein
Mann!
Sie krabbeln heraus aus den Trümmern und sehen sich an.
"Ein Wunder, wir zwei ganz gesund und die Autos sind Schrott, -
das ist doch kein Zufall, das danken wir zweifellos Gott,
wenn das für uns beide nicht wirklich ein Fingerzeig ist! -"
so sagte der Mann, und sie hätte ihn beinah geküsst.

Die Frau ist beeindruckt, sie findet ihn prima, den Mann.
Sie ist ja auch ledig und lächelt ihn liebevoll an.
"Und hier diese Flasche mit edelstem Wein, die blieb heil!
Auch das ist ein Wunder von Gott ,und der denkt sich sein Teil."
Er öffnet die Flasche sofort und er hält sie ihr hin.
"Drum trinken wir auf unser Glück, denn das hat seinen Sinn."

Die Frau, die setzt an und sie trinkt diese Flasche halb leer,
sie merkt erst am Schluss, das war ganz guter, starker Dessert.
Ihm hat es gefallen, sie hatte was intus, je nun,
jetzt hatte er erst einmal kurz mit dem Handy zu tun.
Sie glaubte, er würde die andere Hälfte gleich starten,
Mein Schatz, Polizei wird gleich kommen, ich werd erst mal warten."

Du warst ein Buch mit sieben Siegeln,
ich fragte mich oft: " werde ich dich jemals kriegen?"
Deine Gefühle hast du immer versteckt hinter einer dicken Mauer,
denn erlebt hattest du schon genug Trauer.
Diese Mauer war Meterhoch,
doch dann sah ich ein kleines Loch.
Ich konnte durch dieses Loch zwar sehen deine Augen und dein Gesicht,
Doch deine Seele und dein Herz, das sah ich nicht.
Ich hörte wohl auch deine Stimme,
und hielt auch oft inne.
aber ich verstand deine Worte nicht.
ich bat dich die Mauer niederzureissen, es wäre doch ganz schlicht.
Doch das wolltest du noch nicht.
Ich warf ein paar Steine hinüber,
die leider dein Herz trafen,
mit der bitte: "Tu nochmal drüberschlafen."
Du hast mir wieder zugerufen,
und sagtest:"Gut wir werden es versuchen!"
"Vertrau mir, hör auf dein Herz,
und komm auf mich zu!" sagte ich,
du hast die Mauer niedergerissen, und dann endlich sah ich dich.
Ich konnte alles sehen von dir,
dich niemals zu verletzen versprach ich dir.
Du gabst mir alles, dein Herz, deine Seele und ja sogar deinen Verstand,
in mir begann ein Ausnahmezustand.
Doch der hielt leider nicht lang an,
weil ich leider alles falsch begann.
Nu ist die Mauer wieder da, und das ohne Loch,
dabei will ich dich doch immernoch.

Es war einmal ein Junge, der mit einer Krankheit geboren wurde. Eine Krankheit, für die es keine Heilung gab. Und das mit 17 Jahren, jeden Moment könnte er sterben. Immer lebte er in seinem Haus, zurückgezogen, unter der Aufsicht seiner Mutter. Doch das reichte ihm bald und er beschloss bloß ein einziges mal auszugehen. Er bat seine Mutter um Erlaubnis und sie gewährte es ihm. Als er so durch sein Viertel spazieren ging, sah er eine Menge Geschäfte. Als er an einem Musikgeschäft vorbeiging und in die Auslage sah, fiel ihm die Anwesenheit eines wunderschönen Mädchens in seinem Alter auf. Es war Liebe auf den ersten Blick. Er öffnete die Tür und trat ein ohne etwas anderes anzusehen als sie. Immer mehr näherte er sich dem Tresen, an dem sie stand. Sie sah ihn an und lächelnd sagte sie: "Kann ich dir mit etwas helfen?" Während er dachte, dass dies das schönste Lächeln war das er in seinem Leben gesehen hatte. Er verspürte das Verlangen sie zu küssen in eben diesem Moment. Stotternd sagte er zu ihr: Ja, eeehhh, uuuhhh... ich würde gerne eine CD kaufen. Ohne zu denken, nahm er die erstbeste, die er sah und gab ihr das Geld. "Möchtest du, dass ich sie dir einpacke?" fragte das Mädchen, wieder lächelnd. Er antwortete ja, und nickte mit dem Kopf und sie ging nach hinten ins Lager um dann mit einem eingewickelten Paket zurückzukommen und es ihm zu geben. Er nahm es und verließ das Geschäft.
Er ging nach Hause, und seit diesem Tag an, besuchte er das Geschäft jeden Tag um eine CD zu kaufen. Immer wickelte sie das Mädchen ein, und er nahm sie dann nach hause mit und legte sie in einen Kasten. Er war zu schüchtern um das Mädchen einzuladen, mit ihm auszugehen und obwohl er es versuchte, konnte er nicht.
Seine Mutter bemerkte das bald und versuchte ihn dazu ermuntern dass er es sich traue, so dass er am nächsten Tag sich ein Herz fasste und zu dem Geschäft ging. Wie jeden Tag kaufte er eine CD, und wie immer ging sie nach hinten, um sie einzuwickeln. Er nahm die CD und als sie nicht hersah, hinterließ er schnell seine Telefonnummer am Tresen und lief aus dem Geschäft raus.
......Ringggg!!!
Die Mutter hob ab: "Ja?", Es war das Mädchen, sie
fragte nach ihrem Sohn; die Mutter, vollkommen verstört fing zu weinenan als sie sagte: "Was? Weißt du es nicht? ... Er ist gestern gestorben."
Es war ziemlich lang still, bis auf die Klagelaute der Mutter.
Später betrat die Mutter den Raum des Sohnes um sich an ihn zu erinnern.
Sie beschloss damit anzufangen, sich seine Wäsche anzusehen und so
öffnete sie den Kasten.
Zu ihrer Überraschung türmten sich dort ein Berg eingepackter CDs.
Nicht eine war ausgepackt.
Es machte sie neugierig so viele zu sehen und sie konnte sich nicht
zurückhalten : Sie nahm eine und setzte sich aufs Bett um sie anzusehen;
als sie das tat fiel ein kleines Stück Papier aus der Plastikhülle.
Die Mutter nahm es um es zu lesen und es stand drauf:
"Hi!!! Du bis total süß möchtest du mal mit mir ausgehen? Ich hab dich total lieb.... Sofia."
Vor lauter Emotion öffnete die Mutter noch eine und ein weiteres
Papier fiel heraus, aus verschiedenen CDs..... auf allen stand das
Gleiche..

Gefunden auf: http://www.gedichte-oase.de/gedicht/lie ... auche-dich
Mia San Mia

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