Vermutlich geht es auf die lateinische Wendung „de lana caprina rixari“ („um Ziegenwolle streiten“, „um den Geißenbart streiten“). Die Ziegenwolle wurde im Deutschen zum Geißenbart, dann zum Kaiserbart.
Die Wendung wurde später auf die Streitereien bezogen, in denen es darum ging, ob bestimmte deutsche Kaiser einen Bart getragen hätten. In Emanuel Geibels Gedicht „Von des Kaisers Bart“ streiten drei junge Männer im Wirtshaus darüber, welche Farbe der Bart des Kaisers Friedrich I. hatte. Schließlich gehen sie im Zorn auseinander und das Gedicht endet mit der Ermahnung:
Zankt, wenn ihr sitzt beim Weine
Nicht um des Kaisers Bart!
In anderen Quellen ging es darum, ob Kaiser Karl der Große einen Bart trug, oder nicht.
Das war jetzt gemogelt und aus Wikipedia.
Aber ich denke: Bart ist klasse, vor allem ein leicht verruchter Drei-Tages-Bart, der bald zum Vier -oder Fünf- oder Sechs-Tages-Bart wird.
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