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Fragen der Automobilgeschichte

Fragen zum allgemeinen und unnützen Wissen.

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Beitragvon Kinski » 06.11.2007, 13:37

Der Agno nun wieder, durch analytisches Denken, logisches Ausschlussverfahren und gekonntes googeln hat er die richtige Lösung gefunden. :D

Das Ding ist winzigst, das ist nur halb so gross wie eine Isetta :lol:

http://www.youtube.com/watch?v=YH7_cDD0KBw
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Beitragvon highlander » 06.11.2007, 14:13

Top-Video :rofl2:
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Beitragvon Agnostiker » 06.11.2007, 18:28

Das Video ist ein Hammer. Selten so über Alltägliches gelacht. Hab aber jetzt noch was anderes durch googeln gefunden. Ein Cabrio von Brütsch.

http://www.echolog.de/img/bruetsch_mopetta2.jpg

So, ich würde gern von euch (wahrscheinlich spielt ohnehin nur der Kinski mit) wissen, wer das erste 3-Liter-Auto gebaut hat, und warum es nie in Serie produziert wurde. (Der Prototyp war das einzig realisierte Fahrzeug.)
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Beitragvon highlander » 06.11.2007, 19:42

Das war glaube ich Ende der 50er ein Franzose, aber keine bekannte Marke, sondern ein Nischenfahrzeug. Sah ein bißchen wie Messerschmitts 3Rad aus. Die 3 Liter bezogen sich auf Normalbenzin, nicht auf Diesel. Aber die Marke weiß ich leider nicht...

Warum er nicht gebaut wurde? Da muß ich raten: zu häßlich, zu aufwendig, kein Vertrieb gefunden, Zulassung nicht bekommen...?!?
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Beitragvon Agnostiker » 07.11.2007, 08:09

Danke Bergbewohner, dass du mich Lügen gestraft hast. Ich bin froh nicht mit Kinski allein diesen Fragenbereich befüllen zu müssen.

Was nun den französischen Kabinenroller angeht, so muss ich gestehen noch nie von ihm gehört zu haben.
Nachdem die ganze Asche von meinem Haupt herunter gewaschen wurde, machte ich mich gleich auf die Suche nach dem französischen 3 Liter Auto. Doch leider hab ich, trotz intensiver Durchforstung allerlei Internetsuchmaschinen, keinerlei Hinweis auf das von dir genannte Fahrzeug gefunden.
Ich kann mir also überhaupt nicht sicher sein, dass meine Angaben zum "ersten" 3 Liter Auto stimmen. Darum versuche ich nun meine Fragestellung ein wenig zu präzesieren.

a) Das gesuchte Fahrzeug wurde bis zur Serienreife gebaut.
b) Mehrere Fachzeitschriften testeten das Auto ausgiebig.
c) Der Wagen war angemeldet und verkehrssicher.
d) Er wurde von jemanden entwickelt, der sonst nichts mit Fahrzeugbau am Hut hatte.
e) Die Entwicklungskosten betrugen umgerechnet 1,3 MILLIONEN Euro. (Deutsche Automobilhersteller berechnen die Entwicklungskosten neuer, schadstoffarmer PKW's auf 18 Milliarden Euro.)
f) Das Auto fuhr mit Normalbenzin.
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Beitragvon highlander » 07.11.2007, 08:22

Ich habe nochmal probiert, meinen Franzosen über Google zu finden, aber dieses mal mit Erfolg :D Eine der letzten Seiten bei Google enthielt dann diesen Link:

http://www.fortunecity.de/arbeit/indust ... frankr.htm

Mathis VL 333

Beim Suchen stieß ich auf viele Versuche, ein 3-Liter-Auto zu bauen, z.B. durch den WDR, Greenpeace oder (derzeit wieder im Gespräch): der Loremo.
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Beitragvon Kinski » 07.11.2007, 09:41

Juhu wir haben einen neuen Mitspieler :lol:

Wenn es nicht die Franzosenkugel ist die der Agno sucht dann werde ich mal probieren logisch an die Sache heranzugehen.

Wie wurde in der Vorzeit Sprit gespart, garnicht bis zur ersten Krise in den 70ern. Selbst die miesesten Kleinwagen haben geschluckt bis zum abwinken. Deshalb vermute ich das der niedrige Verbrauch nicht wirklich der Hauptgrund war sondern eine zufällige Nebenerscheinung.
Wie kann man Sprit sparen.
Durch verbesserte Motoren, wohl nicht wegen der minimalen Entwicklungskosten.
Durch Leichtbau, da gab es mal einen kleinen Flitzer in den 30er Jahren der hatte eine Karosserie aus geflochtenem Zweigen so wie man Körbe macht. Ob der nur 3 Liter verbraucht hat glaube ich nicht.
Wenn der Konstrukteuer nicht aus der Automobilbranche kommt hat es vielleicht etwas mit Aerodynamik zu tun, irgend so ein windschlüpfriges Unding auf einem bereits bestehenden Chassis und Motor.

Ein Kollege von mir hat auch immer von seinem 3liter Diesel geschwärmt bis ich draufgekommen bin das der einen Audi Q7 mit 3Liter Hubraum meint :lol:
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Beitragvon Agnostiker » 07.11.2007, 10:11

Nicht schlecht Hochländer, sauber Kinski.

Nein, wir suchen kein Auto mit einem Hubraum von 3 Liter, sondern einen Wagen der tatsächlich nur 3 Liter Normalbenzin verbraucht.

Gebaut wurde er Mitte der 90er von jemanden, der tatsächlich den Spritverbrauch und die Abgase in den Vordergrund stellen wollte. Grund war zum Einen das ständige "Gesudere" der großen Autofirmen wegen der drastischen Entwicklungskosten bei Niedrigenergie-Autos.

Die Entwicklungskosten waren darum so niedrig, weil man auf Altbewährtes zurück griff und wusste was man wollte. (Alltagstauglichkeit, Niedrigverbrauch und Beförderung von vier Personen.)

Der Maximalverbrauch des Wagens (bei rasanter Gangart) betrug maximal 3,7 Liter. Im normalen Fahrbetrieb war ein kutschieren mit unter 3 Liter gewährleistet.

PS.: Habe mich soeben als Kaufinteressent des Loremo ÖKO-Autos angemeldet.
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Beitragvon highlander » 07.11.2007, 11:06

Der Loremo ist in vielerlei Hinsicht genial. Sollte er jemals gebaut werden, ergeben sich allerdings 2 große Probelme: wie bei jedem neuen Modell (und hier haben wir gleich eine neue Firma obendrein!), wird es anfangs einige Fehler im System geben. Kauft man also die Version 1.0, kann man damit eine Reparaturgurke am Hals haben. Kauft man sie nicht, fehlen dem Konzern die für den Start so wichtigen Aufträge. Außerdem fehlt es an Werkstätten. Allerdings habe ich mich schon vor einem Jahr angemeldet ;-)

Was den dubiosen 3-L-Wagen angeht: eigentlich sind es nur die Italiener, Franzosen und Deutschen, die sich da engagieren würden. Ich tippe auf eine deutsche Entwicklung...
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Beitragvon Agnostiker » 07.11.2007, 14:26

Deutsch stimmt schon mal. Aber auch die Schweiz, genauer gesagt einige von denen, hat die Finger im Spiel.
Wenn du bei wiki geschummelt hast, dann hast du auch schon was von dem Auto erfahren.
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Beitragvon highlander » 07.11.2007, 14:31

War es vielleicht der Urahn des Smart? Ich tappe im Dunkeln...
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Beitragvon Agnostiker » 07.11.2007, 15:24

Nein, hat nichts mit dem Smart zu tun. Du hast den Namen des Erbauers bereits genannt.

Nun ist es aber echt leicht.
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Beitragvon highlander » 08.11.2007, 08:37

Greenpeace?
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Beitragvon Agnostiker » 08.11.2007, 09:46

Greenpeace ist richtig.

Es geht hier um den Twingo SmILE. Greenpeace hat hier versucht einem stinknormalen Twingo das Spritsparen beizubringen.
Die Firma WENKO in der Schweiz hat hierfür einen vollkommen neuen Motor konstruiert, der, man lese und staune, nicht nur mit der Hälfte des normalen Twingoverbrauchs auskam, sondern auch in den Fahrleistungen bessere Werte erzielte als das Serienfahrzeug.

Eckdaten: Zweizylinder Boxermotor mit 600 cm³, 40 KW und 75Nm Drehmoment. Das Gewicht des Motors belief sich, MIT sämtlicher Anbauteile, auf gerade einmal 38 Kg.
Beschleunigungswert 0 auf 100: 0,2 sec. besser als der ERRECHNETE Wert des Serienmodells.
Höchstgeschwindigkeit: 15 km/h mehr als der Twingo von der Stange.
Neupreis des Fahrzeuges: Knapp unter 10000 Euro. (Vergleich Lupo 3L fast 15000 Euro.)

Greenpeace hat das mit Serientechnik geschafft, was VW mit ihrem Lupo nur unter Zuhilfenahme von viel Technik, Verbundstoffen und Alukarosserie gelang. (Daher auch der hohe Grundpreis des Lupos.)

1996 hat dann Greenpeace sämtliche Daten, Baupläne, Kostentabellen usw. den großen Automobilfirmen angeboten. Von deren Seite herrschte aber keinerlei Interesse ein umweltschonenderes Fahrzeug zu bauen.
Wozu auch? BMW X5, VW Touareg, Audi Q7, Mercedes W163, Porsche Cayenne udgl. mehr werden gebaut, damit der Großstädter auch das Gefühl der Geländefahrt erhalten kann.
Und ein ehemaliger Besitzer eines ML 63 AMG mit 6 Liter Hubraum und einem Verbrauch von 30 Litern, der auf einen AUDI Q7 mit 3 Litern Hubraum und 15 Liter Schluckvermögen umsteigt hat offensichtlich mehr für den Umweltschutz getan als einer, der seinen Durchschnittsverbrauch nur um 3 Liter senken konnte.


Um es mal wieder ins Gespräch einfließen zu lassen: Der Mensch ist ein Trottel!
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Beitragvon highlander » 08.11.2007, 09:52

In den 70ern wog ein Kadett rund 700 kg. Heute wiegt der winzige Citroen C1 rund 900 kg... Einen Grund wird es dafür sicher geben, nur: es gibt keine Nacktautos mehr von den großen Herstellern! Ohne Airbag, ABS usw. wird kein Auto mehr angeboten...
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Beitragvon Kinski » 08.11.2007, 13:56

Agnostiker hat geschrieben:Um es mal wieder ins Gespräch einfließen zu lassen: Der Mensch ist ein Trottel!


Sehr gut ausgedrückt, das sollte man sich immer mal wieder vor Augen führen.

Dazu auch eine Frage die ganz gut passt.

In England (habs nur dort gesehen) gibt es ein Zubehör zu kaufen das sich speziell an die SUV-Fahrer richtet.

Welches "unentbehrliche" Accessoir meine ich?
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Beitragvon highlander » 08.11.2007, 14:13

Bei uns rügt man ja die Bullenfänger. Sind aber wohl noch erlaubt. Ich tippe mal auf die drehbaren Zusatzscheinwerfer auf dem Dach.
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Beitragvon Kinski » 08.11.2007, 15:35

highlander hat geschrieben:Bei uns rügt man ja die Bullenfänger. Sind aber wohl noch erlaubt. Ich tippe mal auf die drehbaren Zusatzscheinwerfer auf dem Dach.


nein ist nichts so "sinnvolles".

"Zubehör" in Anführungszeichen by the way
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Beitragvon Agnostiker » 08.11.2007, 17:19

Hmmm, Kompasse gibts bei uns auch. Ebenso eine Neigungsanzeige. Was es nicht gibt, aber unbedingt in jedem SUV vorhanden sein sollte wäre eine Wasserwaage, damit man sehen kann ob und wie viel man schräg steht.
Ein Tiefenlot für Wasserdurchfahrten scheint auch recht sinnvoll zu sein.
Oder ein Luftdruckmesser.

Ich trau einem SUV'ler, scheint es, alles zu.
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Beitragvon Kinski » 08.11.2007, 17:43

Agnostiker hat geschrieben:Hmmm, Kompasse gibts bei uns auch. Ebenso eine Neigungsanzeige. Was es nicht gibt, aber unbedingt in jedem SUV vorhanden sein sollte wäre eine Wasserwaage, damit man sehen kann ob und wie viel man schräg steht.
Ein Tiefenlot für Wasserdurchfahrten scheint auch recht sinnvoll zu sein.
Oder ein Luftdruckmesser.

Ich trau einem SUV'ler, scheint es, alles zu.


Ach was das ist alles viel zu sinnvoll. Besinne dich auf deine eigene These "Der Mensch ist ein Trottel" dann kommst du drauf.

Kleine Hilfe. Was macht der typische SUV Fahrer mit seinem SUV nicht. Inzwischen wird das anscheinend auch nach Deutschland geliefert, womit wir wieder bei obiger These angelangt sind. :wink:
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