nun gut, wenn ihr hier alle Eure geistigen Ergüsse zum Besten gebt, dann will ich auch mal. Ich habe eine ganze Zeit ziemlich viel geschrieben, wobei ich besonders recht abstrakte Gedicht zu Papier brachte, die wohl nicht so leicht zu verstehen sind teilweise. Bei viele verzichte ich auch auf den Reim. Weil man sie vermutlich eh nicht verstehen würde lass ich sie mal lieber weg
Dennoch habe ich natürlich auch Reimgedichte verfasst, von denen ich mal eins vorstellen will.
Das folgende ist entstanden, als ich meinen jetzigen Freund kennenlernte, damals noch ohne Hintergedanken, nur mit der Faszination wie gleich wir ticken.... zum Beispiel was die Oberflächlichkeit unserer damaligen Bekannten anging:
Wir sind keine Wellenreiter
Seelig dümpeln sie dahin
auf klitzerklaren Oberflächen
wahrlich meisterhaft darin
den Gott um seine Welt zu sprechen
Meistens treiben sie im Licht
wo sie sich gegenseitig winken
schaun sich auch dann nicht ins Gesicht
wenn sie wie tote Steine sinken
Doch wir sind keine Wellenreiter
tauchen ein in unsre Seelen
und fühlen uns bestätigt weiter
nicht den leichten Weg zu wählen
mit jeder Perle die wir finden
am düsterhaften Untergrund
wo anderen die Farben schwinden
wird unsre Welt erst richtig bunt
(23.10.2003)
"Nun ist mir ebensogut wie Ihnen bekannt, das der Mensch die Summe seiner Erlebnisse ist. Er ist faktisch das Produkt seiner Vergangenheit." (Amon Hater in "Sternendroge Tyrsoleen")