von Obi Knobi » 21.02.2008, 15:56
Gewonnen um zu verlieren
Nichts ist einsamer als der Wahn,
der Wahn des Kampfes,
der Wahn des Todes,
in der Welt des schwarzen Grauens,
in der Nähe des Wahns,
in der Nacht der Finsternis.
Ich habe wieder gesiegt,
doch ist es anders als sonst.
Der Weg ist frei,
ich habe gesiegt und doch...
Aschenregen bedeckt meine Vergangenheit
zu tödlichem Schutt
Was hat das Blut des ganzen letzten Jahres gestillt?
Der Kampf zwischen Tausenden, den Weg freigebend.
Weltende - für dich, aber nun auch für mich.
Mein Geist ist frei, vergib mir!
Der Weg ist frei.
Der lange Marsch aus der Tiefe
endete einsam in dem Tod.
Sünden werden für immer vergeben.
Rest der Kraft,
Versuche meine Hand zu heben
und deinen Arm,
alles zittert.
Dein Körper gibt Schutz,
er liegt mir vor den Füßen,
eine Gestalt aus Stein.
Ich denke an dich,
gib mir die Wärme!
Es blitzte, Angst?
Mein Schwert blitzte in der Nacht,
ich tötete den Körper,
aber nicht deinen Geist.
Die Glocken schlugen Alarm,
die Hände wie gefesselt.
Angst vor dem Sterben? Nein.
Es blitzte in der Nacht.
Mein Feuer erlischt.
Ich verlor.
Sonnenaufgang?
Nicht mehr für mich.
Die Flüsse und die Sterne,
der Wald wurde rot
und an dem Feuer verbrannt.
Dem Feuer des Krieges,
doch nur Duell zwischen mir und dir
Blutroter Bach mit Krieg überflutet das Land
in der Nacht,
Nacht ohne Ende
mit Blutrot.
Blaues, nebliges Licht,
tiefes Rot malt den Mond.
Ich schwebe und sehe dich,
die Burg dort, die Mächte, dich, das Wasser…
Das Blut rinnt,
ich sterbe in der Nacht,
die Morgendämmerung nie zu erleben
und verlor.
