(V.l.n.r.: John Myung, Bass; John Petrucci, Gitarre; James LaBrie, Gesang; Jordan Rudess, Keyboards und mein Gott
; Mike Portnoy, Schlagzeug)
...und ich war live dabei.
Also...am besten fang ich da an als die Vorband (Symphony X) angefangen hat zu spielen. Die ganzen Vorfälle (Wir hatten zwei Autos, eins davon hat sich irgendwo auf dem Weg verfahren, in der Halle (Congresszentrum Messe 3) hatten wir Schwierigkeiten zusammen zu bleiben usw.) lass ich weg.
Symphony X war, wie erwartet, nicht wirklich gut (Ich kenn die Band nicht, aber die die um mich rumstanden hatten zusammen eine Meinung und das war eben die, dass die Akustik extrem schlecht war und der Bass viel zu laut), trotzdem ließen sich einige zum Mitgröhlen und Headbangen (so mehr oder weniger auf jeden Fall) animieren. Übrigens war es nicht erlaubt, Bilder oder Videos zu machen, was einige aber ignorierten und deswegen von den Securitys, die zwischen Bühne und Publikum "patroulierten", mehr oder weniger sanft nach drausen befördert wurden, eigentlich wurden sie einfach durch die ganzen Leute gedrückt.
Als die Vorband dann nach einer dreiviertel Stunde fertig war und abgebaut hatten, drängten wir (d.h. ich, mein Onkel und noch ein paar Freunde) uns in die dritte Reihe und starrten, wie alle anderen auch, an den oberen Rand der Bühnenaufbauten, an dem eine Ampel hing. Diese war inzwischen eingeschalten worden und stand auf rot, während nebenher eine Orchester-Version von "The Dance of Eternity" von CD spielte. Als die Ampel gelb wurde und ein anderes Orchesterstück anfing wure es langsam lauter um uns rum. Als die Ampel dann auf grün umgeschlatet hat, die Halle dunkel war und der Vorhang, der vorher den hinteren Teil der Bühne verdeckte, hörte man praktisch nichts mehr von uns, sondern nur noch die Band. Das letzte Konzert der Chaos in Motion-Tour hatte begonnen.
Die Stimmung war jetzt am Höhepunkt angelangt, es gab keinen der nicht bei "Constant Motion" mitgröhlen könnte. Nach "The dark Eternal Night" probierte Jordan Rudess sein neues Spielzeug, den Zen Riffer, aus und legte ein etwa 5-minütiges Solo hin, bei dem ich nur gebannt zuschauen konnte.
Im Verlauf der ganzen Show flogen mehrere BHs auf die Bühne, welche am Schlagzeug befestigt wurden, die Mike Portnoy jetzt wohl daheim hängen hat und sich drüber freut.
Mike Portnoy, der Mann hinterm Schlagzeug war im Übrigen für einige Aktionen verantwortlich, z.B. verteilte er seine Sticks ans Publikum, verteilte seine Spucke auf der Bühne, traf sich irgendwo hinter seinem 5m breiten Acryl-Set mit John Myung, dem Bassmann und seine wohl populärtste Sache, er kam mit einem Deutschland-Trikot auf die Bühne.
Nachdem dann meine Stimme, meine Beine, meine Hände und meine Ohren vollkommen zerstört waren und die letzten Takte vom "Octavarium"-Medley verklungen waren, verabschiedete sich der North American Dream Squad und mein erstes Dream Theater-Konzert war zu Ende, drausen kaufte ich noch T-Shirt und Poster, aus dem einfachen Grund weil drinnen alles zu teuer war
Der Rest geht euch jetzt nix mehr an...
And so to sum up and to make the point...Das Konzert war wie gesagt mein erstes Dream Theater-Konzert und auch das erste Große überhaupt. Und miene Erwartungen wurden zu mehr 200% erfüllt. Ich hät mir nie vorgestellt das es SOOOOOOOOOOO GEIL werden würde!
(Da man keine Bilder machen durfte, hab ich einfach welche von Google geholt)
PS: Wer Sich über die Ampel wundert, dem sei hiermit geholfen:
Spoiler:

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