von Agnostiker » 26.05.2005, 09:22
Ich kenn den Film zwar nicht, aber da gibts eine Serie, die kommt auf einen etwas anderen Schluß.
Erstens: Ein Taucher befindet sich in einer Tiefe von ca 25 Metern, ein Löschflugzeug saugt Wasser aus einer Tiefe von max. zwei Metern. Natürlich könnte der Taucher auch aufgtaucht sein, dann stellt sich aber die Frage warum der Taucher gerade mitten auf dem See auftaucht, wo ja nicht mal sein Boot in der Nähe ist. (Wenn doch, dann wär das Tauchflugzeug an dieser Stelle nicht Wasser fassen geflogen.) Ok. sagen wir mal der Taucher hat ein Problem gehabt und war deshalb an der Wasseroberfläche. Dann hätt ihn aber der Pilot des Wasserflugzeugs erkennen müssen. (Eine Unregelmäßigkeit auf einer glatten, unifärbigen Fläche würde der Pilot sogar bei Höchstgeschwindigkeit erkennen.) Und wenn schwere See auf dem See gewesen wär? Dann hätt es vermutlich keinen Waldbrand gegeben, oder der Taucher wär bei einem Sturm nicht ins Wasser. (Wozu auch?)
Zweitens: Nehmen wir mal an, alle Faktoren nach Murphy treffen zusammen und der Taucher wurde tatsächlich von einem Wasserflugzeug eingesaugt.
Ein Wasserflugzeug zur Brandbekämpfung hat mindestens einen Zugang zum Wassertank (nicht von unten), damit man die Hydrualik, die die beiden Klappen öffnet, Warten kann. Warum hat der Taucher sich nicht seiner Ausrüstung entledigt und ist diese Klappe nach oben in Sicherheit gestiegen?
Eine Möglichkeit wäre, dass der Taucher dann schon tot war. Das bringt uns aber gleich zu drittens,
Drittens: Stürzt ein Taucher tatsächlich voll ausgerüstet aus einem Flugzeug, so braucht er keine Angst vor dem Sturz zu haben. (Selbst ein Sturz aus mehreren tausen Metern ist absolut ungefährlich. Gefährlich wird es erst die letzten Paar cm.) Ja, unser Taucher muss Angst vor dem Aufprall haben. Denn Sauerstoffflaschen sind relativ stabil gebaut, haben aber doch einen relativen Schwachpunkt, das Ventil. Denn wäre der Taucher aus einem Flugzeug gefallen und auf dem Boden aufgeschlagen, hätte das Ventil der Flasche auf alle Fälle W.O. gegeben, da es für solche Belastungen nicht gebaut wurde. Die Folge wäre gewesen, dass sich der Taucher in kleine Stückchen flächendeckend über die Landschaft verteilt hat, oder zumindest schwerste Verbletzungen davon getragen haben muss und mehrere Meter von seiner Abwurfstelle entfernt zu liegen kam. Da es sich hierbei um einen Waldbrand handelt, dürfte unser Taucher vermutlich auf einem Baum hängen.
Da der Taucher aber nur so mir nix dir nix im Wald herum lag, hat ihn offensichtlich wer da hin gelegt.
Also, würde vorschlagen ihr obduziert die Leiche mal ganz flott und sucht seinen Mörder, da man den Taucher offensichtlich da hin gelegt, und nicht hin geflogen hat.
“Im Verlauf dieses Prozesses habe ich Klarheit darüber gewonnen, daß die Haltung eines Agnostikers nicht intelligent ist.”
(Dr. Murad Wilfried Hofmann)
