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Wildtier- und Artenschutzstation

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Beitragvon sugar » 01.06.2006, 16:16

Danke atrox! ;-) :D
oh la la
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Beitragvon atrox » 02.06.2006, 00:22

Hey Denise!

Also ich kann dabei leider nicht auf eigene Erfahrungen was die Haltung von Dschungarischen Zwerghamstern angeht zurückgreifen, aber ich kann berichten, was bei Bekannten von mir der Fall war und was ich von wilden Hamstern allgemein weiß.
Die sind nämlich alle mehr oder weniger Einzelgänger (jedenfalls die, wo man das schon näher erforschen konnte in freier Wildbahn). Die meisten Hamsterarten sind notorische Einzelgänger, bei denen man sich wundert, dass es trotzdem jedesmal mit der Paarung klappt. Es gibt einige Arten, wo vereinzelt(!) auch Päärchen gefunden wurden, die aber auch nur eine Lebensgemeinschaft auf Zeit unterhielten. Und nicht alle Individuen dieser Arten pflegen solch soziales Verhalten. Schon allein aus diesem Wissen heraus würde ich von einer Gruppenhaltung abraten, da es einfach nicht der natürlichen Lebensweise dieser Tiere entspricht.
Bekannte von mir haben wohl mal ein Pärchen Dschungaren gehalten, was auch ne ganze Weile lang gut ging. Irgendwann kam es zu heftigen Beißereien und eines der Tiere zog den kürzeren... leider war dem nicht mehr zu helfen. Auch generell hört man immer wieder Berichte von Gruppen, die sich plötzlich verbeißen. Ich habe mal einen Artikel dazu gelesen (wars in der Rodentia sogar?...ist ein Magazin über Kleinsäuger), wo man 2 Zwerghamster in einem sehr großzügigen Gehege hielt mit vielen Möglichkeiten sich aus dem Weg zu gehen. Das haben beide auch genutzt, so viel Distanz wie möglich zwischen sich zu bringen. An beliebten Stellen im Gehege (zB. Futterplatz) kam es regelmäßig zu Beißereien, aber der Unterlegene hatte ja genug Platz sich zurückzuziehen. Fazit war, dass diese solitären Tiere ihrer Natur entsprechend das Einzelgängerleben vorziehen.

Ich für meinen Teil würde meinen Tiere diesen Stress jedenfalls nicht antun und sie artgemäß allein halten. Denn vermutlich hält die Gruppe nur eine Weile wenn es zum Beispiel wurfgeschwister sind um sich beim erst besten schlüsselerlebnis zu zerstreiten (Geschlechtsreife, Futtermangel oder Lieblingsfutter im Überfluss...wer weiß das schon)Aber wie gesagt, ich habe keine eigenen Haltungserfahrungen und kann nur nach Hörensagen mutmaßen wie ich es für richtig hielte.

@Obi: Das klingt toll! Oh das Meer, bin etwas neidisch...bin ja absolut wasserverrückt! Wirst bestimmt viel Spaß dabei haben.


Hier in der Station das übliche. Wir haben im Moment 3 rehkitze. Eins ist schon länger hier und erfreut sich bester Gesundheit, ist aber leider noch allein. Eins haben wir vor 2 Tagen bekommen, vom Hund angefallen. Das ist aber nicht das schlimmste, und könnte es warscheinlich überleben. Aber es wurde vom Finder gefüttert und hat nun eine ausgewachsene Lungenentzündung weil es Milch in der Lunge hat...Chancen? Eher schlecht, aber wir (besonders unser Tierarzt) kämpft. Heute kam noch ein Kitz...wurde auch gefüttert - mit Kuhmilch. Sehr sehr schlimmer Fehler, den leider viele Jungsäuger die wir bekommen ertragen müssen. Das Kitz hat akuten Durchfall und auch bei ihm stehen die Chancen nicht gut... Bitte bitte kommt niemals auf die Idee einem anderen Tier außer einem Kalb Kuhmilch zu geben! das geht in vielen Fällen sehr böse aus...*seufz und wech*


tata aj
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Beitragvon Schatzele » 02.06.2006, 05:56

Hallo, liebe Atrox :P

Deine Erzählungen und auch Deine schönen Bilder von den Eichhörnchen waren sehr interessant.
Meine Güte sehen die goldig aus, man sieht sie ja sonst nicht als Baby, sondern eher wenn sie vor uns im Wald herumtollen.
Vor einigen Tagen hatte ich beim Spaziergang, mit meinem Hund, auch ein Erlebnis mit einem schwarzen Eichhörnchen, aber ganz anderer Art.
Wir sahen, wie ein Raubvogel dieses Eichhörnchen angegriffen hat.
Das Hörnchen versuchte dem Vogel zu entkommen, durch einen Sprung auf einen anderen Baum, aber der Raubvogel gab nicht auf.
Ich wusste garnicht, dass Eichhörnchen auch schreien können...
Meinen Hund, den ich immer an der Leine führe, hat das wohl irritiert,
er sprang an dem Baumstamm und fing an zu bellen.
Das hat wohl die beiden Tiere erschreckt und dadurch konnte das Hörnchen dem Raubvogel entkommen und der zog weiter.

Ich finde es gut, dass Du erzählt hast, dass man Rehkitzen keine Milch von Kühen geben darf. Man weiss viel zu wenig darüber.
Wenn man schon so ein verlassenes Kitz findet, sollte man lieber die Menschen, die etwas davon verstehen informieren und nicht selbst den Retter spielen. Denn leider muss das kleine Tier das oft mit dem Leben bezahlen.

Ich freue mich auf Deine weiteren Berichte...
Sag mal, ist Dir schon in den Sinn gekommen, darüber ein Buch zu schreiben? Deine Geschichten sind so nett und amüsant zu lesen, auch wenn sie manchmal auch trauriger Natur sind...für die Tiere.

Ein liebes Grüssle vom Schatzele
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Beitragvon Denise » 02.06.2006, 07:10

danke atrox. man hört ja wirklich jedes mal etwas anderes. also ist es so wie ich es mache gut. ich hab nämlich einen dsungaren und der lebt schon immer alleine. und da ich denke das er nicht mehr so sehr lange leben wird (ich hoffe es aber nicht :cry: ) hab ich überlegt ob ich danach vielleicht zwei nehmen sollte.
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Beitragvon atrox » 03.06.2006, 03:05

Hallöchen Evalina!

Ja, da hat man hier natürlich eine einmalige Gelegenheit dazu, einheimische Tier ganz aus der Nähe zu betrachten und ihnen beim Aufwachsen zuzusehen.
Deine Geschichte mit dem Eichhörnchen klingt nach einer echt interessanten Beobachtung. Ich finde es immer wieder faszinierend die Natur direkt bei der Arbeit zu beobachten. Klar bleibt dann auch immer eine gewisse Sympatie mit den eher niedlichen und pelzigen Geschöpfen nicht aus... aber das ist natürliche Auslese am Werk und auch das Raubtier will schließlich leben und hat eventuell Junge zu versorgen. Aber in deiner Geschichte hat das Eichhörnchen einfach nochmal Glück gehabt :-)
Das erinnert mich an eine echt unglaubliche Geschichte von einem Pärchen. die kamen vor ein paar Wochen mit einem kleinen braunen Vogel in einer Schachtel, der sich als Wendehals entpuppte - ein recht scheuer und seltener Gesell hierzulande. Natürlich ist man dann erst mal begeistert wenn sowas gefunden wird, und wir es vielleicht aufpäppeln können. Aber dann kam die routinierte Frage: Wo Haben sie ihn denn her? Wie haben sie ihn gefunden? Schon erzählte das Pärchen sie hätten einen Greifvogel beobachtet, wie er den kleinen gejagt und letztendlich gefangen hat. Sie wollten den kleinen braunen Vogel retten und bewarfen den Räuber deswegen mit Steinen bis dieser von seiner Beute ab ließ. Oh mein Gott, schon wieder einer dieser Fälle von falscher Tierliebe und keinen Hauch einer Ahnung was Natur und Artschutz ist. Artschutz bedeutet nun mal nicht nur die armen Pflanzenfresser oder vielleicht noch Insektenvertilger zu schützen und die garstigen Blutvergießer leer ausgehen zu lassen. Ich weiß nicht, ich war 7 oder 8 Jahre alt als ich begriffen hatte, dass der Löwe nicht böse ist, weil er die kleine Gazelle tötet und frisst, sondern dass der Löwe damit eine wichtige Aufgabe übernimmt und gleichzeitig sein eigenes Überleben sichert. Macnhe Leute scheinen das nie zu begreifen.
Nun, letztendlich hat der Wendehals nicht überlebt und ist somit nicht mal einen sinnvollen Tot gestorben, da er dem Greifvogel, der seine Energie auf die Jagd verwendet hat nicht mal als Nahrung dienen konnte. Und der tot direkt in den fängen des Raubvogel wäre wohl auch wesentlich gnädiger gewesen...

Oh, übrigens gibt es Neuigkeiten von unseren Eichhörnchen. Als ich die Futternäpfe für unsere zur Zeit auszuwildernden Eichhörnchen auffüllen wollte (weil sie wiedermal alles aufgefuttert hatte und dann in der Futterküche nach mehr suchten) rannte mir ein Eichhörnchen mit einer Menge Nistmaterial über den Weg und direkt den nächsten Baum hoch. Und oben in der Kiefer konnte ich eine Kobel entdecken an dem das Hörnchen fleißig arbeitet. Jupieh, damit hat sich wohl eins entschieden sein Revier direkt auf dem Gelände zu besetzen. Intelligenter Weise direkt über der Voliere, wo im Moment Futter in Unmengen zu finden ist ;-) Hmm, vielleicht bekommen wir demnächst die eindeutig Bestätigung unsere Arbeit in Form eines unserer Pfelglinge dass sich in der Natur etabliert und sogar Nachwuchs zeugt? Toll wärs...bleibt nur abzuwarten.

lieben gruß
aj
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Beitragvon Schatzele » 05.06.2006, 10:59

Ach, liebe Atrox...ich lese so gerne Deine Geschichten, kann garnicht genug davon bekommen :P

...da Du die Eichhörnchen erwähnst, denke ich, Du hast nicht... die liebe Evelina gemeint, sondern mich? Oder??...smile ;-)

Was Du über falsch verstandene Tierliebe geschrieben hast, oder das, was manche Menschen - damit meinen, da gebe ich Dir recht.

Du wirst sicher lachen, wenn ich Dir kurz erzähle, was gestern geschah... :P ...in Sachen Eichhörnchen...

Gerade dieses schwarze Hörnchen, oder ein Anderes aus diesem
Clan...wurde von Singvögeln lautstark gejagd!!! Aber und wie... :roll:

Ich vermute, dieser Geselle hat sich zu sehr dem Nest der kleinen Vögel genähert.
Natürlich weiss ich nicht genau, was Eichhörnchen so fressen (ausser Nüssen )....lieben sie etwa auch Vogeleier??


Freu mich auf Deine Erzählungen und Deinen schönen Bildern...Grüssle vom Schatzele
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Beitragvon Obi Knobi » 05.06.2006, 20:11

ich schmöker hier auch immer ganz gerne... Oh ich hoffe, dass ich in Lütjenburg einen Internetanschluss haben werde!!!
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Beitragvon atrox » 16.06.2006, 02:45

Hallo zusammen!

Hab ja schon ne Weile nichts mehr geschrieben, aber dann will ich mal wieder.

Die Rehkitze, von denen ich weiter oben erzählte haben es beide nicht geschafft und sind ein bzw. zweit Tage später gestorben. zwischenzeitlich hatten wir noch eine ganze Reihe mehr, bei vielen ist die Geschichte ähnlich. Das letzte ist heute Morgen gestorben, aber außnahmsweise mal nicht, weil der Mensch was falsch gemacht hat im Vorfeld. Es kam sehr abgemagert und unterentwickelt zu uns und hat es einfach nicht geschafft. Warscheinlich war die Mutter schon ein paar tage nicht mehr zum Säugen gekommen. Naja, aber immerhin haben wir jetzt 3 Rehe die auf einem guten Weg sind. Somit ist unser erstes nicht mehr alleine und die Chance es erfolgreich auswildern zu können steigt beträchtlich. Obwohl man sagen muss, dass wir es sehr gut geschafft haben, es recht scheu zu halten auch so lange es alleine war. Nur wenn es Hunger hat und man die Flasche schüttelt kommt es und verschwindet nach der Analmassage sofort wieder. Kommt man direkt danach ein zweites Mal in den Stall (Zb zum Wasserauffüllen) springt es panisch vor einem weg. Nunja, bleibt nur zu hoffen, dass die Bilanz bei den Rehkitzen nicht noch weiter ins negative rutscht.

Naja, ansonsten ist hier der übliche Sommerbetrieb: Das Telefon klingelt pausenlos und ständig wollen Leute arme, verwaiste Tierkinder "retten".

Unser Geier ist übrigens mit sehr hoher Warscheinlichkeit ein Wildtier. Früher dieses Jahr hatte eine Gruppe Gänsegeier aus Südwesteuropa mit günstigen Wetterbedingungen den Sprung nach Deutschland geschafft und halten sich nun in Thüringen und bei Celle auf. Unser Geier wird noch etwas aufgepäppelt und wird dann der Gruppe in Celle wieder angegliedert, in der Hoffnung dass er sich dieser anschließt. Sehr krass, wildlebende Geier mitten in Deutschland (mal abgesehen vom wieder angesiedelten bartgeier), und dann auch noch so ne riesen Viecher...immerhin bis 2,80m Spannweite. Unserer wiegt 9 Kilo, die können aber sogar bis zu 12 Kilo wiegen.

Wir haben gestern auch einen neuen Vogelexot bekommen der frei herumlief. Ein hübscher Pfau ists. Oh, und unsere vermeindlichen 4 Graugansküken haben sich nun als Kanadagänse entpuppt. Auch mal was anderes, sonst sinds immer Graugänse (bzw. "Klitschkos", aber das erkläre ich beim nächsten Eintrag...wird jetzt zu lang").

Tja, ansonsten springen die Eichhörnchen hier fröhlich über das Gelände und klauen sich das Futter weg wo es nur geht. Aber es werden schon weniger, einige sind wohl schon weitergezogen. Außerdem gibt sich eine kleine ausgewilderte Kohlmeise alle Mühe uns mit ihren Bettelrufen zu nerven - was ihr bei mir nicht gelingt ;-) Denn man muss dazu sagen, dass wir uns alle sehr freuen über diesen Erfolg. Denn leider sind die Chancen bei Meisen nicht sehr groß, um nicht zu sagen verschwindend gering. Nur 90% der eingelieferten Jungmeisen schaffen es bis zur Auswilderung. Und leider ist das auch nicht nur ein Problem bei uns. Da man ja nie weiß, ob man nicht vielleicht doch was falsch macht, denn vernünftige Literatur und Erfahrungsberichte gibt es kaum, haben wir uns mit diesem Problem auch an ähnliche Institutionen gewandt..bei denen läuft es auch nicht anders.
Das kuriose und auch deprimierende an der Sache ist, dass sich die Tiere häufig anfänglich ganz gut machen: sie fressen gut, wachsen gut, beginnen herumzuflattern oder gar schon selbstständig zu fressen. Aber zwischendurch kippt plötzlich (häufig ohne Voranzeichen oder zumindest innerhalb von nur 1 oder 2 Stunden) eine von der Stange. Allen anderen gehts gut. Und den nächsten Tag wieder was ähnliches. Manchmal sind sie sogar so weit fortgeschritten und fit, dass wir sie schon in die Außenvoliere gebracht werden. Und selbst dort sterben sie völlig unerwartet. Und keiner weiß wieso.
Das ist absolut deprimierend. Man entwickelt einen richtige Hass auf Meisen die zu uns kommen, weil man davon ausgehen muss, dass die ganze Mühe eh fü den A**** ist. Also kümmert man sich nur widerwillig um die Vögel. Dann machen sie es doch wieder 3 oder 4 Tage und man lässt sich wieder davon einlullen und denkt "Oh, die schaffen es, die bekommen wir durch". Und dann drei Tage später kippt die erste um, nochmal 2 Tage später die nächste bis es doch wieder keine geschafft hat und man völlig vor den Kopf gestoßen ist.
Aber unsere kleine Kohlmeise hat überlebt und flattert nun schon seit Montag frei auf dem Gelände herum, pickt alles was sie finden kann und kommt immer mal wieder zu uns und zeigt mit ihrem Gebettel dass sie noch da ist. Deswegen finde ich es toll und es ist wirklich ein erhebendes Gefühl so ein Sensibelchen hochgebracht zu haben.
Tja, und die nächste Blaumeise sitzt schon im Jungtierraum. Zum Glück hatte ich bis jetzt noch nichts mit ihr zu tun.. :( Generell sind wir bei Meisen besonders strikt und versuchen den Leuten zu erklären, dass sie die Meise sitzen lassen sollen, wenn sie auch nur den Hauch einer Chance sehen das die Eltern noch füttern. Wir erklären dass sie lieber das Risiko eingehen sollen, dass das Tier von ihrer Katze erwischt wird, da die Chance das sie es nicht tut immernoch höher ist, als bei uns zu überleben, so traurig es ist.

so, ist ja doch noch recht lang geworden

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Beitragvon atrox » 20.06.2006, 01:42

so, mal noch ein paar Kurznews vorm Schlafen gehen ;-)

-Den Rehen geht es gut, alle wohl auf.
-Tausend Jungvögel - mindestens! Es sind wieder 2 Kohlmeisen dabei, mit denen ich nun doch schon wieder so richtig mitfiebere. Wir haben die Aufzuchttaktik etwas geändert, mal schauen ob das schon was bringt. Außerdem haben wir einen jungen Mauersegler, der gerade erst die Augen aufmacht...der jüngste in der Geschichte des WASS...seine Chancen stehen besser als die erwachsender Mauersegler, weil er auch in der Natur noch nicht fliegen würde. Ist er erst mal flügge berührt er die nächsten 2 Jahre lang nicht mehr festen Boden, was die (vorrübergehende) Haltung von ausgewachsenen Seglern fast unmöglich macht.
- Unser Geier wurde am Samstag mit einem Satellitensender versehen und ausgewildert..
- Wir haben einen Fischadler am Samstag bekomme. Auch ziemlich selten Tiere in Deutschland, aber diese Jahr immerhin schon der 2. bei uns
- Außerdem haben wir noch einen recht seltenen ´"Deutschen", einen jungen Wanderfalken, der sich bei seinem ersten Ausflug das Schlüsselbein gebrochen hat. Muss erst mal auskurieren und dann abgetragen werden (falknern) um ihm das Fliegen wieder "schmackhaft" zu machen im wahrsten Sinne des Wortes.. die Auswilderung wird sich dementsprechend etwas hinziehen
- Wir haben Rehe auf dem Gelände! Ausgewachsene. Uns ist schleierhaft wie sie auf ein gut abgesichertes (weil ehemaliges Miltär-)Gelände wie unseres überhaupt drauf kommen. Eine Runde entlang des Außenzauns ergab nur eine Stelle, wo es die Wildschweine wiedermal versuchen, aber nichts, wo ein Reh reinkommen könnte. Habe sie seit Samstag 2 mal gesichtet, und einmal ein Kollege schon die Woche davor. Die Vermutung liegt nahe, das es 2 unsere Rehe vom letzten Jahr sind. Schauen wir mal was sich ergibt. Vielleicht können wir sie ja auf das Auswilderungsgelände unserer rehe lotzen und sie dann mit unseren kleinen vergesellschaften...wäre optimales Trainung für unsere Kitze und vielleicht gleich ein Rudel. Aber ich bezweifle, dass wir das überhaupt versuchen ;-)
- heute kam mal wieder ein Schnappschildkröte...was die leute so in ihrem garten alles finden *kopfschüttel* Jetzt haben wir schon 3
- den Eichhörnchen geht es gut! :lol:


lieben gruß
aj

Ps: @schatzele: Da war ja noch ein frage offen: Ja, Eichhörnchen fressen auch ab und an mal etwas tierisches Eiweiß, also auch mal ein Ei oder einen Jungvogel. was denkst du wie unsere Kleiber die immer verkloppen wenn sie wieder mal zu neugierig in ihre Bruthöhle luken?! Aber die Verluste bei den singvögeln durch Eichhörnchen erreichen nicht mal einen Bruchteil der Verluste, die Katzen anrichten.... :roll:
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Beitragvon atrox » 20.06.2006, 01:45

Huhu, für die, die unseren Geier mal sehen wollen:
http://www.wildtierstation.de/pflegegaeste.php

oh, und was nettes für mich: Wir haben ein kleines Eichhörnchen heute bekommen...hat gerade erst die Augen aufgemacht. Hoffentlich kommt es durch. Ansonsten nur wieder einige Neulinge in der Jungvogelfraktion...den meisen geht es hervorragend übrigens. Aber das muss ja leider nichts heißen :roll:

gutes Nächtle
aj
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