von atrox » 04.07.2006, 00:37
oh, hallo Rübe!
Das sah mir sehr nach einem kleinen Spatz aus, ist aber schlecht zu sagen bei noch nackten Tieren. Aber der Schnabel deutet sehr darauf hin. Maden zu verfüttern ist generell gar kein schlechter Anfang gewesen. Der größte Fehler dabei ist aber, sie dann lebend zu verfüttern. In der Regel handelt es sich dann ja um Fliegenmaden. Die haben die äußerst unangenehme Eigenschaft sich auch von inner her durch den Magen zu fressen, wenn nicht vorher der Kopf zerdrückt wurde. Wir hatten auch dieses Jahr wieder den ein oder anderen Vogel, dem es so erging.
Auch sind 4 Maden in 3 Stunden recht wenig. So ein kleiner Vogel muss alle halbe Stunde gestopft werden und das von morgens 7Uhr bis Abends 8Uhr mindestens. In dem Alter kann man in der Regel auch stopfen bis sie selbst nicht mehr wollen, kommt ein wenig auf die Art an...manche Tiere kann man auch überfüttern.
Ein weiterer faktor ist die wärme. so kleine Vögel können ihre Körpertemperatur nicht selbst aufrecht halten und müssen artspezifisch auf einem bestimmten Temperaturniveau gehalten werden.
Aber wenn du sagst es lagen auch weitere Jungvögel herum, dann war der kleine vielleicht schon zu geschwächt. Vorstellbar ist, das entweder das nest geplündert wurde, oder das die Elterntiere nicht mehr zum Füttern kamen und der Hunger die Jungen dann rausgetrieben hat.
Wir haben heute auch wieder so einen kleinen Piepmatz bekommen. Mal sehen was das mal werden will...
lieben gruß
aj
"Nun ist mir ebensogut wie Ihnen bekannt, das der Mensch die Summe seiner Erlebnisse ist. Er ist faktisch das Produkt seiner Vergangenheit." (Amon Hater in "Sternendroge Tyrsoleen")