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Du unbekannte holde Schönheit

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Du unbekannte holde Schönheit

Beitragvon Sven-Olaf » 24.03.2011, 13:52

Du unbekannte holde Schönheit

Seit ich Dich gesehen habe, ist es um mich geschehen, es ist eine Wonne Dein Lächeln (oder war es nur ein Grinsen?) zu erleben! Deine Anmut ist sowas von hold, so dass mir nichts mehr einfällt; -würg- ich glaub', mir wird schlecht!

Du musst nicht denken, dass ich ein an der Waffel habe, den habe ich schon seit ich Dich gesehen habe, aber Du musst daran denken, dass Du der Alptraum meiner Nächte bist! Dein Aussehen ist sowas von anmutig, so dass ich mich in Dich verknallt habe:
In meiner Seele höre ich Deine kosmische Stimme, Du bist die Vibration, die mein Geist beflügelt, Du bist der Strahl der mich in einzelne Atome zerlegt!

Du bist der Übel meines Lebens!!!!

Am Schluss meines Liebesbriefes, sei noch mal gesagt, Du bist der Spiritus der mein Geist benebelt, mit der Logik ist nix mehr bei mir los:
Verschwinde aus mein Leben!!!

Mit der Hoffnung auf ein baldiges Würgen und Anöden miteinander, grüßt Dich, oh Du Tugendhafte, ....

.... Dein stiller Verehrer!

:geek:

Euer
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Re: Du unbekannte holde Schönheit

Beitragvon Naschkatze » 24.03.2011, 20:09

muss ich das verstehen???
Der einzigste Unterschied zwischen Männern und kleinen Kindern ist der Preis des Spielzeugs.
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Re: Du unbekannte holde Schönheit

Beitragvon Agnostiker » 24.03.2011, 21:03

Ein etwas eigenartiger Liebesbrief, wie ich finde.

Ich würd es mit Morgenstern versuchen:

An die Geliebte

Sternengold entreiß ich dem nächtlichen All,
schmiede draus ein leuchtendes Diadem,
und um deine züchtige Stirne
flecht ich mit zitternder Hand es, Geliebte!

Sonnengold entwend ich dem Tagesgestirn,
winde draus einen siebenfach strahlenden Ring,
und an deine Hand, die reine,
füg ich in sprachlosem Glück ihn, Geliebte!

Blütenduft erhasch ich und Mondenglanz,
webe draus einen schimmernden Schleier dir,
und um deine Gestalt, die keusche,
lege ich zärtlich und leis ihn, Geliebte!

Was mir etwa entfiel beim wonnigen Werk,
raff ich auf und spinne mir Saiten draus,
süße, selige Weisen tönend -
alle für dich nur, für dich nur, Geliebte!

Und wenn es tragisch-komisch sein soll, dann, bitteschön, bietet sich nichts besser an als Cyrano de Bergerac:

Stellt Euch ein Feuer aus glühendem Eis vor, das zitternd brennt,
das der Schmerz vor Freude aufflackern läßt und das die Heilung seiner Wunden fürchtet wie den Tod.
So steht es um mich, wenn ich zu Euch spreche.
Ich erkundige mich bei den gewandtesten meiner Bekannten,
woher diese Krankheit rührt; sie sagen, es sei Amor.
O Götter! Wenn das wahr ist, was soll dann aus mir werden?


Bei letzterem hab ich die Erfahrung gemacht, dass Cyranos Verse wie Schmierseife auf Damenoberbekleidung wirken.
“Im Verlauf dieses Prozesses habe ich Klarheit darüber gewonnen, daß die Haltung eines Agnostikers nicht intelligent ist.”
(Dr. Murad Wilfried Hofmann)
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Re: Du unbekannte holde Schönheit

Beitragvon Paula Paselacky » 26.03.2011, 16:00

Ich kannte da auch mal eines, leider liegt es mir nicht mehr im Original vor und ich muss mal frei reproduzieren. Sinngemäß ging es so:


Oh Annelies,
deine Gestalt weckt in mir mitnichten die Erinnerung an eine Elfe,
auch dein Haar lässt mich nicht an güldenes Gespinst denken
und deine Haut nicht den Vergleich zu Elfenbein ziehen.

Auch drängt sich mir
beim Klang deiner Stimme
keinesfalls der Eindruck silberner Schellen auf,
noch denke ich bei deinem Anblick
an die süßen Früchte deines Körpers
oder träume dabei
von der Verheißung auf eine gemeinsam verbrachte Sommernacht.

Dein Duft zieht mich nicht in seinen Bann,
dein Gang wiegt sich nicht wie Weidenzweige in einer lauen Frühlingsbrise
eine Berührung deiner Hand
ist nicht wie der Hauch einer Feder auf vor Erregung feuchter Haut.

Ganz nüchtern betrachtet erinnerst du mich an ein Waschbecken.
Man kann alles schreiben, was man denkt. Man muss es nur so formulieren, daß keiner weiß, was man eigentlich meint.
(Dieter Hallervorden)
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