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Unendlich x Unendlich=Unendlich²?

Warum ist die Banane krumm und der Himmel blau? Hast Du Dir auch schon öfters den Kopf über solche alltäglichen Fragen zerbrochen?
Dann Frage Doc Thork, hier wird Dir geholfen

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Unendlich x Unendlich=Unendlich²?

Beitragvon Agnostiker » 29.07.2006, 07:18

Ich bin ja der festen Meinung, dass alle hier Spass haben sollen. Darum hab ich auch mal eine lustige Frage an Thork, betreffend Unendlichkeit.

In der Mathematik rechnen wir ja so gerne mit der Unendlichkeit. Pi zum Beispiel, eine unendliche Anzahl von Ziffern hinter einer 3 und einem Komma. (Oder hieß es Koma? Der Zustand, den eine nicht unerhebliche Anzahl von Mathematikstudenten im Unterricht erreichen?)
Der Einfachheit halber hab ich ganz einfach mal bestimmt, hier mal nur mit ganzen Zahlen zu rechnen.
Bekanntlicherweise kann man die Unendlichkeit in einer Zahlenfolge ganz einfach beschreiben. Dafür genügt bereits ein kleines "+1", und schon ist es gut. Zur einfacheren Beschreibung versuch ich es mal so zu erklären: Man nehme an, dass alle hier bis 1000 zählen können. Für alle hier wäre also "Tausend" die größte aller bekannten Zahlen, umgangssprachlich auch die uendliche Größe (weil wir ja keine größere Zahl kennen). Wie lange aber würde es dauern, bis irgend wer auf die Idee käme, dass 1000 keine Unendlichkeit sein kann, weil ja eine weitaus kleinere Zahl, vielleicht eine 1, zu den Tausend dazugezählt werden kann?
Die Unendlichkeit der ganzen Zahlen ist also immer eine Zahl PLUS der Zahl 1. Die Zahl VOR dem +1 ist uns leider nicht möglich zu benennen, da sie ja Unendlich ist. Sobald wir sie also benennen könnten wär sie endlich, TROTZ +1. (Soweit klar?)
Um Nachfolgendes besser zu beschreiben, springen wir von den ganzen Zahlen noch einmal zurück zu Pi.
Was bekomme ich, wenn ich Pi mit Pi multipliziere, also eine unendliche Zahl mit sich selbst "Mal nehme"? Bekomme ich Pi²?
Wo ist die eine Unendlichkeit hin? Kann ich denn überhaupt Unendlichkeit mit sich selbst multiplizieren?
Zum besseren Verständnis (für mich) noch mal zurück zu den ganzen Zahlen. Ich verstehe Hilbert's Ansatz vom unendlichen Hotel und warum ich auch dann, wenn alle Zimmer belegt sind immer noch eine Person unterbringen kann. Auch wenn im unendlichen Hotel eine unendliche Anzahl von Reisebussen mit einer unendlichen Zahl von Reisenden eintrifft, die alle ein Zimmer bekommen, weil man in die Unendlichkeit ja nachrücken kann.
Doch nur, wenn sich die Hotelzimmer linear und nicht räumlich anordnen. Man nehme an ein Hotelzimmer hat die Abmessungen 5x5 Meter, und jedes Zimmer liegt neben dem anderen. (Also linear.) Ich habe also eine unendliche Anzahl von Hotelzimmern nebeneinander in einem unendlichen Raum. Ich habe also in dem unendlichen Raum ein lineares Unendlichkeitshotel, das aber genug Zwischenraum für alles andere Unendliche lässt. (Z.B. die ankommende unendliche Anzahl von Reisenden in ihren unendlichen Reisebussen.
Was passiert aber, wenn ich das ganze räumlich anordne?
(Zum einfacheren Verständnis-immer noch für mich-wechsle ich zu der einfachsten Rechenart, die mir einfällt. Zu Äpfel und Birnen.)
Ich habe also einen Raum, der in allen Ausdehnungen unendlich ist. Unendliche Breite mischt sich mit unendlicher Höhe und Tiefe.
Dieser unendliche Raum, nennen wir ihn "A" für "Apfelraum", ist voll mit, oh Wunder, ÄPFEL. Also steht Apfel neben Apfel. In den Zwischenräumen befinden sich noch mehr Äpfel, welche ja wieder Zwischenräume aufwerfen, die allesamt auch mit Äpfeln gefüllt sind. (Usw., unendlich eben.)
Hier treffen wir gleich auf unser erstes Problem.
Wenn wir also einen unendlichen Raum angefüllt mit Äpfeln haben, wo bliebe da Platz für einen zweiten, einen "B" Raum (B wie Birnenraum. Ich sagte ja, die einfachste Rechenart die ich kenne.)
Wenn ich bereits einmal Unendlichkeit habe, kann ja nicht mehr Platz für eine zweite Unendlichkeit sein. Und wenn doch, dann kann der "A-Raum" ja folglich nur endlich sein.
Oder anders gesagt: Der "A-Raum" ist mir in seiner Größenausdehnung in ganzen Zahlen zu nennen möglich, was, wie wir ja bereits gelernt haben, nicht für die Unendlichkeit zutreffen kann.
Wenn er aber doch Unendlich in seiner Ausdehnung ist, wo wäre der Platz für die zweite Unendlichkeit, unserem "B-Raum"?
Wie also kann ich eine Unendlichkeit mit einer anderen multiplizieren, wo doch gar kein Platz für Unendlichkeit 2 ist?
Schweres mathematisches Dilemma.
Sag bitte aber nicht, dass ich Äpfel mit Birnen vergleiche. Das würde mein ganzes Weltbild ins Wanken bringen.
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Beitragvon kisslab » 29.07.2006, 10:03

Lieber Ago..
auch wenn eine unendliche Zahl unendlich viel Papier braucht, wenn man sie aufschreiben wollte (von dem bisschen Zeitaufwand mal abgesehen) .. so hat sie doch nur eine unendlich kleine Ausdehnung (um nicht gar zu sagen: Keine!).
So gesehen, multipliziert man nur 0 mit 0 .. was praktischerweise 0 bleibt.

In diesem Zusammenhang sollte man noch erwähnen (und um dich noch etwas mehr zu verwirren) das durch geschickte Addition oder Multiplikation unendlicher Zahlen aufeinmal etwas sehr endliches entstehen kann. (z.b. 3 * 0.33333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333.....33333333333333333333......3333333...) = 1
Wo da die Unendlichkeit hin verschwindet kann ich dir aber leider auch nicht erklären. Vielleicht ist ihr manchmal einfach langweilig.


Und was den A- und B-Hörnchenraum angeht.. da musst du dich nur von der Vorstellung des 3-Dimensionalen Raumes trennen und dich höherdimensionalen Gebilden anvertrauen- und dann hast du damit auch keine Probleme mehr.
Um es mal an einem einfachen Model zu beschreiben:
Wenn man als 4. Dimension nun mal einfach die Zeit nimmt (mit 4 Raumdimensionen bin ich geistig auch etwas überfordert) - so wäre es denkbar, das sich der A- und der B-Raum in ihrer Existens zeitlich abwechseln (idealerweise in unendlich kleinen Zeitabschnitten). So wie beim Fernseher sich die Halbbilder aus geraden und ungeraden Zeilen abwechseln).
Als Beweis dafür kann man übrigens die seltsamen Effekte nehmen, die Drogenkonsum mit sich bringt... dieser verlangsamt die Zeit dermassen, das der Wechsel sichtbar wird :)

Hoffe dir schon mal ein kleines bischen weiter geholfen zu haben.
Dein
:kiss: lab
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Beitragvon Agnostiker » 29.07.2006, 12:02

Natürlich hast du mir geholfen, oh mein kisslab. Das mit den unendlichen Zahlen, die sich durch verschiedene Rechenschritte in endliche verwandeln, ist mir auch schon mal aufgefallen.
Aber zurück zu unserem Unendlichkeitsproblem. Warum soll ich die Unendlichkeit nicht in einen dreidimensionalen Raum ansiedeln können? Gut, ich mein man muss eben ein paar Kleinigkeiten außer Acht lassen (wie, dass unser Universum nun mal nicht Unendlich ist, daher es ein unendlicher Raum in einem endlichen Universum gar nicht so leicht haben dürfte), aber sonst würd es schon gehen.
Du willst also noch eine Inkonstante mit ins Spiel bringen? Die Zeit also soll es sein. Mir soll es recht sein, haben ja genug davon.
Na gut. Noch einen kleinen Schritt zurück. Die räumliche Ausdehnung unseres Universums ist endlich. Somit ergibt sich, dass auch dessen Zeit endlich ist. Soweit mir bekannt ist, verringert sich die Geschwindigkeit der räumlichen Ausdehnung des Universums. Wenn ich nun eins und eins zusammenzähle, dann ergibt sich für mich, dass auch die Zeit nicht unendlich besteht.
Somit hat die Zeit auch in unserem "Apfelraum" nichts zu suchen, da der ja unendlich ist. (Werde einen Vorschlag einreichen, wonach ab nun die Unendlichkeit in "1A" umbenannt wird.)
Aber von nun an hat unser Universum aber ein nicht gerade kleines Problemchen. Unser "1A-Raum" ist ja bis in die kleinste Ecke mit Äpfeln gefüllt, und zwar für alle Zeit (damit wir auch die Zeit in die Rechnung mit einbringen). Der "B-Raum" (Birnenraum) geht vielleicht als Unendlichkeits-Ying-Yang durch, als Art Antiunendlichkeit. (Aktion und Reaktion, ihr versteht?)
Jetzt haben wir also die Unendlichkeit gefüllt mit Äpfeln. Wo aber ist nun der Platz für unser Universum? Ist unser Universum vielleicht ein kleiner Apfelkern im Kerngehäuse eines im A1-Raum befindlichen Apfels? Ist die größte Gefahr in der wir schweben etwa nicht das zum Opfer fallen eines Meteoriten, oder die, die durch einen schwachsinnigen Präsidenten ausgeht?
Müssen wir uns tatsächlich vor einem Wurm fürchten, der unser ganzes Universum fressen könnte? (Beängstigend, nicht wahr?)
Aber vielleicht ist es tatsächlich alles anders?
Vielleicht ist tatsächlich was an den 10 Dimensionen, eingebettet in Quantenschaum, dran?
Dennoch bleibt dir Frage was geschieht, wenn ich zwei Unendlichkeiten (dreidimensional) miteinander multipliziere.
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Beitragvon kisslab » 29.07.2006, 14:29

ago, du wirfst da fragen auf... uiuiui..
wenn das universum nicht unendlich ist... von was ist es dann begrenzt? Was ist dann ausserhalb davon?
Aber zur letzten Frage:
Was für die Unendlichkeit gilt, muss ja auch für Endliches gelten.
Ein 3-dimensionales Gebilde hat bekanntlich ein Volumen - nehmen wir mal einen Würfel mit 1m Kantenlänge. V ist dann 1m*1m*1m= 1m^3
Multipliziere ich den mit einem anderen Würfel habe ich 1m^3 * 1m^3= 1m^6
Daraus folgt:
Unendlich * Unendlich = Unendlich ^6 ! ein 6-dimensionales Etwas.
qed / iim
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Beitragvon Jamo » 29.07.2006, 17:33

ne, Unendlcu * unendlich = unendlich^2

du hast da doch keine 3en in den Potenzen!


Vielleicht sind ja noch weitere Universen außerhalb von unserem? Wer weiß das schon...

ich finds das immer lustig, wenn man über sowas diskutiert, merkt man mal, wie wenig wir (die menschen) eigentlkich wissen! Und wie naiv es wäre zu glauben, wir wären die einzigen Lebewesen...
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Beitragvon Agnostiker » 29.07.2006, 19:36

@Jamo: Nach dem menschlichen Verständnis gibt es kein Universum außerhalb unserem. Denn sonst würde der Name UNIversum ganz einfach falsch sein.

@kisslab: Ha, eine sechsimensionale Unendlichkeit? Ich bin mal so süffisant, und verbiete mir ganz einfach das Eingeständnis, dass es so etwas gibt. (Punktum) (Außerdem würden sechs-dimensonale Äpfel im bekannten "A1-Raum" ziemlich bescheiden aussehen.) Was deine Begrenzung angeht: Außerhalb des Universums ist Unendlichkeit (ausnahmsweise mal ohne Äpfel). Aber das Universum kann gar nicht unendlich sein. Beginnend vom Urknall (an den glaub ich echt) hat sich das Universum ausgedehnt. Das bedeutet aber, dass es in seiner Ausdehnung schon immer begrenzt und endlich war. Denn hätte das Universum bereits vor dem Urknall als fertig gegolten, dann müsst ein Urknall Sinn und Wertlos gewesen sein. (Wozu soll ich es auch knallen lassen? Es ist doch schon alles entstanden gewesen.)
Doch es bleibt immer noch die Frage:
Wie kann ich eine Unendlichkeit, die ja, wie der Name schon sagt, alles enthält und unendlich in Raum und (von mir aus) auch Zeit ist, mit einer anderen Unendlichkeit multiplizieren?
Unendlichkeit ist alles was war, was ist und je sein wird. Somit ist kein Platz für etwas anderes, und schon gar nicht für eine andere Unendlichkeit. Denn würd ich zwei Unendlichkeiten in Raum haben, so kann ja keine von beiden unendlich sein, da sie ja Teil eines viel größeren Etwas sind, das beide Unendlichkeiten enthält.
Natürlich kann ich dem Dillema entgehen, wenn ich zu meinen Unendlichkeiten einige andere Dimensionen dazuschrauben. (So wie du es eben oben getan hast.)
Dennoch ist das ein Foul.
Nur weil etwas in sich selbst nicht stimmig sein kann, muss einfach was anderes dazu erfunden werden.
Es scheint, als wäre die Mathematik ein wenig wie Jeppardy. Da stellt jemand eine Lösung ein, und erwartet darauf hin eine Frage. Und wenn die richtige Frage nicht kommt, dann erfinden wir ganz einfach eine.
So, ihr wisst alle, dass ich die gelben Ekeldinger nicht besonders erbaulich finde. Aber hier hat es sich echt einer verdient eingestellt zu werden. (x10)
:yernuts: :yernuts: :yernuts: :yernuts: :yernuts: :yernuts: :yernuts: :yernuts: :yernuts: :yernuts:
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Beitragvon Thork » 31.07.2006, 10:16

Mein lieber Agnostiker,

die Frage, die du stellst, ist zugleich eine sehr interessante wie gefaehrliche.
Die ganze Verwirrung kommt, glaube ich, durch deine zu einfach gewaehlten Anfangsbedinungen (Wer will es dir uebel nehmen? Du bist eben doch ein Geistes- und kein richtiger Wissenschaftler :wink: (jetzt geht dieses Theam wieder los...)). Nur, weil zwei Dinge unendlich sind, heisst das nicht, dass sie gleich gross sind. Ausserdem gibt es unterschiedliche Arten von Unendlichkeit.
Zum Beispiel gibt es die abzaehlbare Unendlichkeit. Das heisst, dass zwischen zwei Elementen (zum Beispiel Aepfeln) genuegend Abstand ist, dass man sie als zwei Objekte unterscheiden und somit zaehlen kann. Wenn man es sich als leisten kann, kann man jemanden einstellen, der sie alle zaehlt. Man sollte allerdings nicht ueberrascht sein, wenn dieser jemand sehr lange braucht und das Ergebnis 'Unendlich' ist...
Und dann gibt es die nicht abzaehlbare Unendlichkeit. Da liegen zwei Aepfel so dicht zusammen, dass man sie eben nicht mehr zaehlen kann. Da kann man sich also auch das Geld fuer einen Zaehler sparen.

Ausserdem ist es zu einfach, zu sagen, dass, wenn ich EINS zu UNENDLICH dazuaddiere, nur die neue Zahl unendlich ist. Der Zaehlsklave wird auch fuer die urspruengliche Anzahl sehr lange brauchen und am Ende 'unendlich' hecheln.
Damit koennen zwei unendlich grosse Raeume oder Zahlen unterschiedlich gross sein und locker einer in den anderen passen.
PROBLEM GELOEST!
Irgendwas ist ja immer...
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Beitragvon Jamo » 31.07.2006, 11:02

Agnostiker hat geschrieben:@Jamo: Nach dem menschlichen Verständnis gibt es kein Universum außerhalb unserem. Denn sonst würde der Name UNIversum ganz einfach falsch sein.



Naja, nur weil wir zu blöd sind, uns einen gescheiten Namen fürunser Universum auszudenken heißt es ja nicht, dass das auch so richtig ist. Wenn dich jemand als Blödmann beschimpft, heißt das ja noch lange nciht, dass du ein blöder Mann bist...

Es gibt definitiv Theorien die dem Universum widersprechen. Eine da von nennt sich...*grübel*..scheiße....Namen vergessen. Egal, es geht darum, dass mir jeder Entscheidung, die du nicht oder anders getroffen hast, ein neues Universum entsteht (langsam wird der Begriff tatsächlich paradox O_o ). Das heißt im Klartext: Du nimmst das Glas wasser. Also entsteht einneues Universum, weil du das Wasser ja auch nicht hättest nehmen können. (Hui, so kommen wir schonwieder ziemlich dich an unser unendlcih heran möchte ich behaupten ^^)

Und es gibt tatsächlich Leute, die das glauben!

Aber was ich eigentlich meinte, ist die Tatsache, dss man sich auch vorstellen kann, dass außerhalb unseres Universums weiter Universen vorhanden sind, was eigentlich bedeuten müsste, dass unser Universum nur in irgendetwas verdammt großen drin steckt, wo noch mehrere Universen drin stecken....^^

Verwirrend alles irendwie :D

mfg
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Beitragvon rübennase » 31.07.2006, 11:58

Jamo hat geschrieben:Es gibt definitiv Theorien die dem Universum widersprechen. Eine da von nennt sich...*grübel*..scheiße....Namen vergessen.

<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multiversum" target="_blank">Multiversum</a> :idea:

"Kisslab hat geschrieben:3 * 0.33333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333.....33333333333333333333......3333333... = 1
Wo da die Unendlichkeit hin verschwindet kann ich dir aber leider auch nicht erklären. Vielleicht ist ihr manchmal einfach langweilig.

nöö, die steckt im Rundungsfehler

3 * 0.33333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333.....33333333333333333333......3333333... = 0.99999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999.....99999999999999999999......9999999...
!= 1
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist,
dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
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Beitragvon LostTime » 31.07.2006, 12:16

rübennase hat geschrieben:
"Kisslab hat geschrieben:3 * 0.33333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333.....33333333333333333333......3333333... = 1
Wo da die Unendlichkeit hin verschwindet kann ich dir aber leider auch nicht erklären. Vielleicht ist ihr manchmal einfach langweilig.

nöö, die steckt im Rundungsfehler

3 * 0.33333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333333.....33333333333333333333......3333333... = 0.99999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999.....99999999999999999999......9999999...
!= 1


Nein, das stimmt so auch wieder nicht :P
Wie stellt man periodische Zahlen als Bruch dar? Genau, mit x/9!
So ist dann 0,333....333 = 3/9
0,444...4444 = 4/9
und so weiter
0,9999...9999 = 9/9 -> 9/9 = 1 :idea:
Ich bin für das verantwortlich, was ich sage, nicht für das, was andere verstehen!
"Fehlt da nicht irgendwo 'n 'Captain'?"

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Beitragvon rübennase » 31.07.2006, 12:53

aber auch nur wenn i gegen unendlich geht. Sie ist also nicht verschwunden die Unendlichkeit und ist definitionsgemäß gerundet

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http://de.wikipedia.org/wiki/Stellenwer ... ler_Zahlen
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist,
dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
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Beitragvon Jamo » 31.07.2006, 12:57

es übersteigt halt alles u nsre Vorstellungskraft, und wir menschen sind einfach zu blöd glaub ich...bzw. zu voreingenommen was das Universum oder ähnliches betrifft
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Beitragvon Agnostiker » 31.07.2006, 21:47

Feinfein, und ich wollt eigentlich schon hier abbrechen. Das werd ich natürlich nun nicht machen.
@Thork: Natürlich sind auch mir die offensichtlichen Ungereimtheiten in meinem Post klar. (Hab mich da in einen derartigen Wirbel reingeredet, aus dem ich selbst nicht mal mehr rausfinde.) Eigentlich wollt ich ja auch auf etwas anderes hinweisen.
Seit Einstein wissen wir, dass es uns zwar möglich ist in die Vergangenheit zu blicken, diese aber nicht zu besuchen. Allzu bekannt dürfte auch das sogenannte "Großvater-Paradoxon" sein, was verdeutlichen soll, dass wir das Universum nicht so ändern können, wie es uns beliebt. Dringen wir noch weiter in dieses Theorem vor, so könnte ein Zeitreisender Dinojäger, der zufälligerweise auf ein anderes Tier tritt, die ganze Zukunft verändern.
Nun kam man aber drauf, dass man sehr wohl in die Vergangenheit reisen kann, aber nicht in seine Eigene. Man muss ja nur annehmen, dass neben unserem Universum alle denkbaren Universen, in der es ebenso alle denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten gibt, existiert.
Paraleluniversen, welch grandioser Einfall. Wärend diese Idee nun von der modernen Physik gestützt und als wahrscheinlich (zumindest so wahrscheinlich wie alle anderen) angesehen wird, hab ich gerade damit das größte Problem. Denn während ich in unserem Universum nach rechts gehe, gehe ich in einem anderen nach links. Etwas, das auf den ersten Blick als äußerst banal erscheint, kann auf dem zweiten ziemlich endgültig für mich sein. Denn wenn mein rechter Schritt mich in eine erfüllte Zukunft bringen könnte, wäre es auch möglich, dass der linke Tritt mich zu einem Treffen mit einem Autobus führt, welches ein solches Vehikel sicher für sich entscheiden dürfte.
Was will ich damit sagen?
Einerseits ist es ja nicht schlecht zu wissen, dass ich mich in einem anderen Universum richtig oder falsch (kommt auf die Betrachtungsweise an) entschieden habe, andererseits ergeben sich da nicht mindere Problemchen. Denn nicht nur ich entscheide mich tagtäglich für die verschiedensten Wege. Nein, auch die anderen Menschen wie auch die gesamte Tierwelt steht jeden Tag vor unzähligen Entscheidungsmöglichkeiten. Quasi ist alles zu jeder Zeit auch immer möglich.
Und genau ab hier wird es Brisant.
Erstens müsste die Unendlichkeit in diesem Fall tatsächlich äußerst unendlich sein (hab mal gelesen, dass man 10 Hoch 10 Hoch -128 annimmt, eine durchaus mächtige Zahl), andererseits müssten wir uns auch mit dem Gedanken anfreunden, dass alles, ich meine wirklich ALLES in diesem Multiiversum enthalten ist.
Keine Ahnung wer das geschrieben hat, aber es trifft den Kern der Sache schon ziemlich genau.
Wenn 1000 Affen an 1000 Schreibmaschinen sitzen, muss zwangsläufig irgendwann ein Buch wie Krieg und Frieden dabei rauskommen. Denn jedes Alphabet hat ja nur 26 Buchstaben, die Zahl der falschen Anschläge ist also durchaus begrenzt.
Wenn wir also annehmen, dass alles irgendwo in den anderen Universen möglich ist, so sollte es uns auch nicht wundern, wenn eines Tages ein rosarotes Kamel auf einem Fahrrad an uns vorbei fährt und dabei La Paloma pfeift.
Die Unendlichkeit MUSS alles enthalten, sonst wär sie ja nicht unendlich.

Ach, und was A und B Raum angeht: Ein ziemlich bekannter Spruch bei uns ist: "Du vergleichst Äpfel mit Birnen." (Anzeichen für einen falschen Ansatz.)
Dies scheint euch vermutlich weniger bekannt gewesen zu sein, sonst hättet ihr die offensichtliche Ironie bemerkt.
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Beitragvon Hel » 01.08.2006, 19:00

ich würde es so sehen: du siehst was du sehen kannst
obs außerhalb noch etwas gibt kannst du nicht sehen, weil du gewissen Beschränkungen unterliegst
das Höhlengleichnis von Plato fand ich in dem Zusammenhang immer total faszinierend
http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis
Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.
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Beitragvon Downeaster » 08.01.2007, 00:36

Schade, ist schon etwas spät, aber der angeregte Unterhaltungsstil von Agnostiker inspiriert mich. Ich denke ich muss da später nochmal etwas konspiratives schreiben.

Ich wollte aber auch gerne nochmal auf die Frage eingehen. Die Bezechnung für Pi benutzt man doch nur als Lückenfüller um Rundungsfehler zu vemeiden. Genauso, wie man ehr am Ende einer Rechnung z.B. 1/3 stehen lässt, als die Zahl noch dezimal zu schreiben. Die Unendlichkeit ist sozusagen lokal begrenzt (klingt irgendwie paradox). Im Prinzip ist es doch egal, wie Pi exakt (also unendlich ausgeschrieben) lautet. Man weiss 3² = 9 und 4² =16 und Pi² MUSS irgendwo dazwischen liegen.
Um vielleicht mal von dem Apfelbeispiel wegzukommen (obwohl ich den mehrdimensionalen Apfel sehr interessant fand. Damit könnte man Äpfel in der Wüste züchten, da die Versorgung den Baumes nicht zwangsläufig mit Wasser aus unseren bekannten Dimensionen erfolgen muss), könnte man sich doch auch (bzgl. Pi) eine bis auf die Subatomar(quark)eEbene 2 perfekt runde Kugeln vorstellen, die aneinender liegen. Berechnet man jetzt Pi² bis in die unendliche Nachkommastelle, berühren sich die 2 Kugeln theroetisch nie.
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Beitragvon Senta » 08.01.2007, 00:51

Hel hat geschrieben:das Höhlengleichnis von Plato fand ich in dem Zusammenhang immer total faszinierend
http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis


Ich finds faszinierend, wie Leute, die so festgebunden sind, dass sie nichtmal ihren Kopf bewegen können es schaffen, einen Mord zu begehen! :shock:
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Beitragvon 42 » 14.01.2007, 10:41

Ich versuche hier als Antwort mal die vereinfachte Form einer ca. 1975 verfassten These wiederzugeben. Ich weiß allerdings nicht, ob unsere Wissenschaft es bisher geschafft hat, ihr Wissen in dieser Richtung zu perfektionieren.
Also:

Wie wir schon oben lesen, bewohnen wir als Lebewesen unsere gute Erde in einem unendlichem Raum mit unendlicher Anzahl von Sonnen, Monden, Planeten und Äpfeln.
Nicht alle dieser Himmelskörper sind bewohnt wie unsere Erde. In dieser unendlichen Anzahl von Himmelskörpern ist also nur eine endliche Anzahl mit Leuten wie uns befallen.
Wenn wir jetzt hergehen und versuchen, den Durchschnitt der bewohnten Planeten zu errechnen, müssen wir die Anzahl der bewohnten Planeten durch die Gesamtanzahl der Planeten teilen, in unserem Fall also eine endliche durch eine unendliche Zahl.
Wie wir in der Grundschule gelernt haben, ist das Ergebniss einer Rechnung dieser Art 0(Null)
Es gibt also gar keine bewohnten Planeten und wir sind nur eine Ausgeburt unserer eigenen Fantasie.

Ich hoffe, das ihr versteht, das ich mir sowohl Äpfel als auch Birnen vorstellen kann.-
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Beitragvon Jamo » 14.01.2007, 13:39

Hi! Erstmal willkomen im LF und: Sehr cooler Nick ;-) Anhalter durch die Galaxis fan? *g*


42 hat geschrieben:Nicht alle dieser Himmelskörper sind bewohnt wie unsere Erde. In dieser unendlichen Anzahl von Himmelskörpern ist also nur eine endliche Anzahl mit Leuten wie uns befallen.


Würd ich sagen, ist shconmal falsch. Wenn es unendlich viele Planeten gibt, und nicht alle bewohnt sind, aber, als beispiel 1% der planeten, dann sindimmernoch unendlich viele planeten bewohnt. Rein logischhat man dann für bewohnte Planeten ja keine endliche Zahl. Nur holt man mit der Zahl der bewohnten planeten die Zahl mit unbewohnten Planeten nie ein. Aber unendlich sind beide!
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Beitragvon 42 » 14.01.2007, 14:14

Dann ist also eine unendliche Zahl, von der ich beispielsweise den Mars abziehe, (der für mich unbewohnt ist), immer noch eine unendliche. Wenn ich dann das mit der Anfangsthese der größten Zahl +1 kombiniere ist also die erste größte Zahl plus dem Mars die Unendliche, die unendliche minus dem Mars wieder unendlich.
Verstanden.
Aber jetzt ziehe ich nicht nur den Mars sondern auch noch die Venus ab, dann müsste ich doch wieder bei der grösten Zahl landen. Wenn ich jetzt noch die zweitgrößte Anzahl an Äpfeln abziehe, bin ich ganz schnell bei der tatsache, das in dem Raum nur noch ein Apfel liegt, den ich ganz schnell esse und so Platz für die Birnen ist, ich aber keine Äpfel zum Vergleichen mehr habe.
Ich glaube, das der Schöpfer, Slartibartfass, wohl nur geübt hat...
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Beitragvon Jamo » 14.01.2007, 15:07

also, angenommen wir versuchen die Planeten zu zählen. was stellen wir fest: Wir werden nie fertig, wiel es ja undendlich viele gibgt. IMmer mehr!

So, angenommen, wir versuchen die bewohnten Planeten zu zählen. Auch hier werden wr niemals fertig. Da es ja immer mehr planeten gibt, sin dort auch immer welche dabei, die bewohnbar sind. Es ist halt eine langsamer wachsende unendliche Anzahl an bewohnten planeten!
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