Ich wusste ja gar nicht, dass es hier SO VIELE Freaks gibt
Als eine erste Näherung (und genauer beschäftigt man sich nicht mit Thermo- oder Fluiddynamik) finde ich Jamos Rechnung schon sehr gut. Ausser dass die Einheit der spez. Wärmekapazität J/kg*K ist, aber das sind Details, die man wegdiskutieren kann.
Für das Rühren selbst kann man davon ausgehen, dass Kissi mit seiner Alterstatteritis im Kaffee eine turbulente Strömung erzeugt. Damit hängt also Reibungskoeffizient vom Quadrat der Fließgeschwindigkeit ab. Wenn Du also doppelt so schnell rührst (unter Vernachlässigung von Wirbeln) musst du viermal so viel Kraft aufwenden. Da die Energie, die Du auf den Kaffee überträgst direkt von der Kraft abhängt, steigt auch diese auf das Vierfache. Also je schneller du rührst, desto besser.
Zum Löffel würde ich mal sagen, dass ein Holzlöffel besser wäre. Durch die rauere Oberfläche wird der Reibungskoeffizient größer, die bewegte Wassermenge wird größer und die Wärme wird nicht so schnell wieder abgeführt.
Da ich aber leider keine Werte für Reibungskoeffizienten zwischen Holz und Wasser gefunden habe, kann ich dir nicht genau sagen, wie lange du rühren musst. Allerdings fürchte ich, dass die 6 Minuten nicht sehr realistisch sind. Aber du gehst doch sowieso demnächst in Rente. Da hast du ja Zeit, das Experiment durchzuführen. Dann können wir das mal nachmessen...
Irgendwas ist ja immer...